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10 Gründe warum mir das Samsung Galaxy Pad besser gefällt als das iPad!

Montag, 25. Oktober 2010 22:04

Da ich schwer von meinem Samsung Galaxy Pad begeistert bin und dies nicht nur eine emotionale Sache ist, möchte ich hier mal MEINE 10 Gründe nennen, warum das Galaxy Pad das iPad in den Schatten stellt.

1. Die Größe – auch wenn Steve Jobs anderer Meinung ist: Ich halte ein 7″-Tablet und damit das Samsung Galaxy Tab für alltagstauglich und auch für ultramobil. Tatsache ist, dass die 7″ in eine Sakko-Innentasche passen und man das Tablet ohne Tasche & co. bequem mitführen kann. Und mal ehrlich, ob man einen Youtube-Clip, die letzte LOST-Folge oder sonst ein Film auf 7″ oder 9,6″ schaut – who cares?!

2. Die Kameras – nun ja, keine Killeranwendung, aber es macht schlicht und ergreifend riesig Spaß per Videotelefonie den Gesprächspartner zu sehen. Klar, das ist keine Business-Anwendung und man möchte seinen Gegenüber auch nicht immer und in allen Gelegenheiten sehen, aber hey: Ein Table ist sicherlich auch nicht das Vernünftigste der Welt, aber sowohl Tablets als auch mobile Videotelefonie machen verdammt viel Spaß!

3. Das Gewicht – mit 380g und der oben beschrieben Größe ist das Samsung Galaxy Tab tatsächlich super mobil. Es lässt sich easy mit einer Hand halten, auch kopfüber auf dem Sofa, dezent unterm Schreibtisch  oder locker flockig mit einer Hand aus der Jackeninnentasche fischen.. Das iPad ist ja gut und gerne doppelt so schwer und wenn man schon von einem 10″ Netbook genervt ist, dann freut einen das Galaxy Pad erst recht

4. Android - Hut ab vor Googles Android! Das System bietet auf der einen Seite eine sehr gute Performance (Geschwindigkeit, Nutzerführung..), ist einigermaßen frei und bietet aber auch einen guten, standardisierten Rahmen, so dass die ganze Software nicht als Frickelsoftware (vgl. Nokias Maemo auf meinem Nokia N900) daherkommt.. Android macht mir richtig Spaß und mit der problemlosen Integration und Synchronisation von Google Diensten, vor allem Mail, Kalender und Kontakte ist man immer Uptodate!

7. Telefonfunktion: Klar, wer telefonieren will, der kann auch ein iPhone kaufen – aber hey, wir sprechen hier von Tablets und das iPad kann schlicht und ergreifend nicht telefonieren. Dicker, dicker Vorteil vom Galaxy Tab – auch wenn man zum telefonieren idealerweise eine Freisprecheinrichtung benötigt, aber ein Tablet mit Telefonfunktion macht ein Gerät überflüssig und zwar das Handy oder ein Tablet – je nach dem wie man es sieht! icon wink 10 Gründe warum mir das Samsung Galaxy Pad besser gefällt als das iPad!

6. RSAP – Remote SIM Access Profile: Dieses Bluetooth-Profil ermöglicht es sich mit Premium-Freisprecheinrichtungen, z.B. von VW zu koppeln. Kurz gesagt, sorgt dieses Profil, dass das Handy quasi in den Ruhezustand fährt, kaum Strom benötigt und man über eine eigene Sendeeinheit im Auto telefoniert. Unterm Strich heißt das besserer Empfang bei geringerem Akkubedarf. Der riesige Nachteil: Bisher hat sich das (noch) nicht durchgesetzt bei den Handyherstellern. Anscheinend ist RSAP ein Produkt von Nokia und Dritthersteller wollen das nicht lizenzieren. Tja, überaschenderweise: Das Samsung Galaxy Pad koppelt sich problemlos mit meiner RSAP Freisprecheinrichtung! Da ich gar nicht damit gerechnet habe, war ich völlig unvorbereitet und auf der frischen SIM Karte waren keinerlei Kontakt gespeichert, so konnte ich noch nichts aus meinem Adressbuch auf das Auto kopieren – aber das sollte auch noch machbar sein. Ich kann also mit dem Galaxy Pad mit der RSAP Freisprecheinrichtung telefonieren!!

7. Flash-Unterstützung: Als Suchmaschinenoptimierer hat man es ja nicht so mit Flash, aber das Samsung Galaxy Pad kann Flash. Die Flash-Unterstützung läuft sogar richtig gut, d.h. selbst große Websites mit großen Flashbannern werden gut geladen. Flash ist und bleibt ein Performance-Killer, aber die Surferfahrung mit Flash ist einfach eine andere als ohne Flash!

8. Empfangsqualität GPS & WLAN: Meiner Meinung nach koppelt sich das Samsung Galaxy Pad deutlich schneller an ein WLAN und die Empfangsstärke ist gefühlt auch besser als bei einem iPad. Ich kann das zwar nicht belegen, aber Apples Produkte sind ja wahrlich nicht gerade dafür bekannt tolle Empfangsstärken zu präsentieren.

9. Erweiterbarkeit mit Micro SD Karten: Aktuell gibt es max. 32 GB Micro SD Karten und man kann also gleichzeitg bis zu 48 GB im Samsung Galaxy Pad nutzen. Das iPad bietet ja von Haus aus bis zu 64 GB Speicher – aber die sind nicht erweiterbar oder wechselbar. Ich habe grundsätzlich kein Problem damit mehrere Speicherkarten dabei zu haben, vor allem da wir hier ja von Micro SD Karten sprechen. Und mal ehrlich, wer benötigt denn mehr als 48 GB Daten für unterwegs auf einem Tablet? Ich verstehe ein Tablet PC als mobiler, stets aktuller Helfer der die Daten mitführt, die man unterwegs benötigt. Für mich ist ein Tablet kein tragbares Archiv all meiner Daten! Von daher reichen mir 16GB + Speicherkarten dicke aus um etwas dabei zu haben, das sich jemanden zeigen oder mir anschauen möchte.

10. Exoten-Bonus: Na gut, kein echter Vorteil – aber das Samsung Galaxy Pad hat einen gewissen Exotenstatus. Schließlich hat das iPad den Markt der Tablets gehörig aufgeräumt und Maßstäbe gesetzt. Das Samung Pad ist eben kleiner, mit einem anderen Betriebssystem ausgestattet und bietet das ein oder andere technische Schmankerl, das meiner Meinung nach vor allem diejenigen zu schätzen wissen, die damit mehr machen wollen, als nur zu spielen und zu surfen.

Alles in allem viel es mir jetzt nicht schwer 10 Gründe für das Samsung Galaxy Pad zu finden, die es vor allem im Vergleich zum iPad stark aussehen lassen. Die Langzeitnutzung wird sicherlich noch den ein oder anderen Benefit und wahrscheinlich auch Nachteil listen, aber alles in allem macht mir das Samsung Galaxy Pad richtig viel Spaß. Mir geht es nicht darum, das iPad madig zu machen – das iPad oder Apple Produkte wirken von der Nutzerführung noch einen Tick ausgereifter, in sich stimmiger – aber auf der anderen Seite erhält man beim Samsung Galaxy Pad eben etwas mehr Freiheit im System – mir gefällt’s!

Thema: Mobil | Kommentare (4) | Autor: