Donnerstag, 16. September 2010 20:24
Herbst 2009 bin ich zwangsweise von meinem iPhone geswitcht. Zwangsweise deshalb, weil das iPhone nach weniger als 2 Jahren defekt war, das Display nicht mehr reagierte und keine (sinnvolle) Chance auf Reperatur bestand. Aber ich habe auch ganz bewusst auf ein neues iPhone verzichtet, denn erstens unterstützt das iPhone kein RSAP (für meine Freisprecheinrichtung) und zweitens ging mir diese ganze App-Thematik so langsam auf den Zeiger.
Für alles und jeden Quatsch gibt es bzw. braucht man eine App! Es gibt tolle Apps kostenlos, super Apps die auch etwas kosten und natürlich jede Menge anderer Mist. Aber warum muss der Inhalt bzw. die Funktion der App über eine App ausführbar sein?! Gefühlt 95% aller Funktionen und Inhalte von den typischen Apps könnte man auch im Web-Browser lösen – ohne je eine App installieren zu müssen.. Aber eine App ist klein, kostet 0,99 Euro und eben hochmodern. Ich finde es unnötig!
Umso erfreuter war ich als ich heute dieses Zitat gelesen habe:
Auch Robert Bosch, Managing Director Sales bei Axel Springer, mag sich
mit der App-Welt nicht so recht anfreunden: “Mittelfristig wird sich
das Leben außerhalb der App abspielen.” Die App wäre demnach nur ein
kurzes Zwischenspiel der mobilen Evolution.
http://www.horizont.net/aktuell/digital/pages/protected/Apple-und-Apps-Ungeliebte-Zwischenstationen_94965.html
Genau daher habe ich keine Apps mehr und bin auf das Nokia N900 geswitcht, ich kann alles genau so gut ohne Apps mobil lösen …:-)
Apps sind meiner Meinung nach nur daher so beliebt, weil es die aktuelle Leistungsfähigkeit der Handys & Endgeräte (TV) nicht anders zulässt – je stärker die Tablets, PCs, Handys etc. werden, desto weniger braucht man Apps wie wir sie heute kennen.. Mittelfristig wird man auf Informationsstreams setzen, unabhängig von Plattform, Endgerät und Verwendungssituation, d.h. das Endgerät selbst muss mit dem Datenstream zu recht kommen