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Spielzeug Maiswürmer aka Playmais (Schlag den Raab am 17.3.2012)

Sonntag, 18. März 2012 0:04



Die jetzt schon legendären Spielzeug Maiswürmer bei Schlag den Raab sorgten für rege Diskussionen im heimischen Wohnzimmer! Was zum Teufel sind denn bitte Spielzeug Maiswürmer, warum kleben die und wieso gibt es diese in Berlin zum Essen? Fragen über Fragen, die sich in den hochspannenden 20 Minuten des Schlag den Raab Spiels ergaben.. Eine intensive Recherche ergab, dass sich hinter den ominösen Spielzeug Maiswürmern das wohl als Marke geschützte Playmais steckt.

Fasziniert von den tollen Eigenschaften: Klebend, knetbar, bunt und inspirierend wurden doch glatt mal drei große Eimer von diesem Wunderzeugs bestellt. Ich bin gespannt was man daraus alles basteln kann … und wer auch welche möchte, der sollte sich das Playmais aka Spielzeug Maiswürmer schnell bei amazon (Partnerlink) sichern. Ich denke, dass das Playmais uns weiter verfolgen wird:



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Ein Grund, warum Google+ Facebook sticht!

Dienstag, 12. Juli 2011 9:15

Zugegeben, der Titel ist provokant: Es wird gerade viel diskutiert und philosophiert, warum Google+ besser oder schlechter als Facebook ist. Ich möchte hier auch keine große Gegenüberstellung von Features oder Philosophien usw. geben. Für mich gibt es aber nach einigen Tagen Google+ Nutzung schon einen gewichtigen Grund, warum Google+ sich stärker in unser Online-Leben fressen wird als Facebook.

Facebook als Insel im Internet

Facebook wird als Insel genutzt: Man muss sich einloggen, kann dann Chatten, Fotos schauen, Nachrichten versenden usw.. Hart formuliert bedeutet das, dass man “in Facebook ist um dem Internet (und der Realität) zu entfliehen”. Facebook besteht also als Community im Internet – so wie viele andere Communities auch.

Vielleicht ist das auch der Grund, warum echte Erfolge im Social Commerce noch ausstehen?! Man sieht es ja an Klickraten in den Facebook Ads oder an unbefriedigenden Ergebnissen, wenn man Facebook User auf eine Website oder in einen Shop leitet. Der Facebook User braucht eben sehr starke Anreize um aus seiner FB Session heraus einen Kauf oder ähnliches zu tätigen.

Jeder Webmaster wird sich zu Facebook auch die Frage gestellt haben: Wieso sollte sich Facebook monetarisieren können, wenn tausende andere Foren, Communitys & Co. damit immer Probleme hatten?

Schon ein seltsames und spannendes Wesen dieses Facebook-Dings.

Google+ ist einfach dabei

Google+ dagegen ist so schrecklich schön unscheinbar und doch so selbstverständlich in unser Google Konto eingebunden. Damit wird Google+ ein viel stärkeren Einfluss auf unser Online-Leben haben, als es Facebook aktuell schon hat.

Wir nutzen heute schon wie selbstverständlich Google Maps um Routen zu planen, Googlemail ist eine prima E-Mail-Anwendung, Picasa wartet (vor allem in Verbindung mit Google+) mit echtem Mehrwert auf und die Google Suchergebnisse selbst sind über weite Strecken konkurrenzlos gut. Und im Hintergrund tickt Google+ ein (fast) soziales Netzwerk, dass nicht unbedingt eine soziale Verknüpfung benötigt. Sascha Lobo fasste das wie folgt zusammen:

Google+ ist damit eine geschickte Annäherung an die Zukunft der Medienrezeption, in der Nachrichten aus allen möglichen Quellen zusammengeführt werden, aus der Wirtschaftsredaktion eines kanadischen Webmagazins bis zur malaysischen Foto-Bloggerin. Sortiert und verbreitet werden diese Quellen von einem sozialen Filter aus Multiplikatoren, frei von sozialen Zwängen thematisch geordnet zusammenklickbar. Google+ entspricht der personalisierten, sozialen, interaktiven Redaktion für jedes denkbare Ressort.

http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0,1518,772656,00.html

Wir werden gewillt sein unser Online-Leben über Kreise, Sparks ohne soziale Zwänge heraus selbst zu organisieren und das bisschen “Social” durch Freunde & Co. sorgt für Spaß & Anreize dabei zu bleiben. Selbst wenn die eigene Nutzung von Google+ eher passiv sein wird (wie bei den meisten FB User), so wird der Einfluss auf das Google Ranking, die AdWords-Anzeigen usw. sehr groß sein.

Da man sich nicht aktiv auf die Insel Facebook flüchten muss, um Updates der Freunde zu erhalten, sondern man bequem von quasi jeder Stelle des großen Google Imperiums mal kurz Google+ besuchen kann wird Google+ ein stiller, aber mächtiger Begleiter sein.

Was meint ihr dazu?

Thema: Facebook, Google+, Internet | Kommentare (2) | Autor:

Zurück in die Zukunft: Von Google, Apple, Cloud Computing & Co.

Montag, 11. Juli 2011 22:18

Beim Ausmisten meiner E-Mails ist mir folgende E-Mail an meine Kollegen bei e-wolff aufgefallen. Ich hatte bei SpON einen Artikel entdeckt, dass Android auch auf normalen PCs laufen wird und ein bisschen in die Glaskugel geschaut:

http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0,1518,599460,00.html

Googles Android läuft auch auf einem normalen PC -

Forecast: Google steigt in die Betriebssysteme für Netbooks & co ein?! Wird
das eine echte Alternative zu Windows, Linux damit in versierte Hände und
für alle? Das bedeutet eine perfekte Verknüpfung von online Applications
(Docs, Mail usw.) und offline Applications: Filme gucken, Dateien speichern
und das nur in einem Gerät und aus einer Hand. Wann kauft Google dann
endlich Dell oder einen anderen PC Anbieter? Vielleicht auch Apple?

Steve Jobs (Apple CEO) wird erstmalig nicht die Keynote der Hausmesse
nächste Woche halten –> Rückzug des Apple Chefs? Baldiger Einzug von
Google!?

Tod dem Powerbook, lang lebe das GoogleBook!

Und das alles für umsonst: AdWords sei dank…

Denkt an mich, wenn sich die Prophezeiungen bewahrheiten werden icon wink Zurück in die Zukunft: Von Google, Apple, Cloud Computing & Co.

Euer Nostradamartinus

PS Alle Angaben wie immer ohne Gewähr!

Nun, wohlgemerkt die E-Mail stammt vom Januar 2009 und 2,5 Jahre später scheinen doch einige Dinge selbstverständlich und Realität geworden zu sein, bei manchen Dingen lag ich aber auch daneben:

Android ist nicht für Notebooks & Co. vorgesehen, sondern Google hat Mitte 2009 die Existenz von Chrome OS bekannt gegeben. Die Quintessenz bleibt aber fast die selbe: Chrome OS lebt den Verzicht eines klassischen Betriebssystem und demonstriert, wie alle Daten & Anwendungen aus der Cloud heraus genutzt werden können. Mit den “Googlebooks” lag ich falsch, aber nun sind die ersten Chromebooks verfügbar und zeigen den Weg in die Zukunft auf. Büroanwendungen (Docs), Musik (Google Music), Filme & Videos (Youtube), Fotos (Picasa) usw. sind online in durchweg brauchbaren Anwendungen verfügbar. Die Hauptfinanzierung läuft über AdWords bzw. eben der Bereitschaft der User das Klick- und Userverhalten preiszugeben. Ist das ein fairer Deal für kostenlosen Speicherplatz, tolle Anwendungen & Services?!

Faszinierend, oder?

Komplett falsch lag ich aber beim Thema, dass Google evtl. einen Hardware-Anbieter übernehmen würde und selbst Hardware-Produzent würde. Wenn ich heute noch einmal drüber nachdenke, dann geht das auch für mich klar. Google ist Spezialist für die Strukturierung und Aufbereitung von riesigen Datenmengen – da fehlt doch einiges zum Hardware-Produzent. Und warum sollte man sich so was wie eine Produktion anlachen, wenn es fähige und innovative Hardware-Spezialisten wie Samsung, HTC & Co. gibt, die ihre Maschinenparks auslasten müssen?

Heute weiß man auch, dass Google & Apple wohl nie mehr richtige Freunde werden, aber mit wem ist Apple denn auch schon enger befreundet?! icon smile Zurück in die Zukunft: Von Google, Apple, Cloud Computing & Co. Daher wird Google auch nicht weiter bei Apple hausieren gehen. Auch die Powerbooks (sic) werden weiter tolle Notebooks sein, aber vielleicht kann man aus meiner Vision auch heraus deuten, dass Apple etwas die Cloud verschlafen hat und Google, Facebook und Amazon heute näher an marktreife Cloud-Lösungen sind als Apple?!

Das Schöne an Visionen und Prophezeiungen ist doch, dass man viel Interpretationsspielraum hat – vor allem wenn man von heute auf die Vergangenheit schaut. In diesem Sinne: Lasst uns gemeinsam gespannt sein, was uns Google, Apple, Facebook & Co. noch so alles präsentieren werden.

Was sind eure Visionen?

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Wikileaks – wie viel Transparenz verträgt die Menschheit?

Donnerstag, 9. Dezember 2010 22:15

Die ganze Debatte und Aktionen rund um Wikileaks nehmen gerade Ausmaße an, die man sich vor kurzem noch nur in einem Science-Fiction-Film vorstellen konnte (oder wollte).Verrückte Welt, neue Welt!?! Ich bin gespannt, wann es die erste Verfilmung von Wikileaks-Gate geben wird!

Mir geht es gerade aber nicht um die Frage, ob es richtig ist was Wikileaks bietet oder ob es richtig ist, wie das Web reagiert – sondern viel mehr stelle ich mir die Frage, wie viel Transparenz benötigt die Menschheit eigentlich? Möchte man alles wissen, was man bei Wikileaks findet? Ich weiß, man kann die Augen auch vor der Realität verschließen, Scheuklappen aufsetzen und so weiter, das wäre sicher das andere Extrem – aber wie viel Transparenz benötigt die Menschheit wirklich?!

Gute Frage? Wer hat eine Antwort?

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Chrome OS: Synchrone Daten, überall greifbar, einfach online?!

Mittwoch, 8. Dezember 2010 21:21

Ich habe ja neulich schon über Apps als Zwischenschritt in der Evolution geschrieben und nun demonstriert Google mal wieder, dass die Jungs & Mädels in Mountain View echt fit sind. Gemeint damit ist die gestrige Vorstellung von Chrome OS. Im Grunde ist Chrome OS nichts anderes als ein Betriebssystem, dass zentrale Jobs, Anwendungen etc. über den Browser löst und darstellt. Die Daten werden dabei alle in der Cloud gespeichert, geladen und ausgeführt – das Chrome OS Notebook stellt es im Grunde nur noch dar..

Simpel und genial, denn weite Teile eines typischen Betriebssystems wie Windows werden heute gar nicht mehr benötigt – zumindest im täglichen Online-Leben und in der täglichen Kommunikation. Wie sieht denn euer typisches Arbeiten mit einem Notebook aus?!

1. Booten

2. Browser starten

3. Facebook/Gmail/Amazon etc. öffnen

Und wer hat sich dabei schon mal geärgert, dass Dateien nicht synchron sind!?! Die Musik ist auf dem falschen PC, der Browser-Verlauf passt nicht, das Reporting für den Kunden liegt auch auf einem anderen PC..  Trotz Weave, Dropbox und Co. geht es mir regelmäßig so… Und jetzt stellt euch mal vor, dass ihr euch egal wo ihr euch einloggt: Büro, Zuhause, Laptop, Handy etc. – ihr jederzeit alle Daten zur Verfügung habt, so wir ihr sie zuletzt gesehen habt. Ich finde es eine geniale Vorstellung.. Für mich würde damit die reine Anwendungszeit in den Vordergrund rücken und das Gerät an sich unwichtiger werden.

Damit sind wir beim Punkt Apps: Apps sind meiner Meinung nach ziemlich unnötig, denn gefühlt 95% aller täglichen Anwendungen lassen sich heute (und 100% in Zukunft) im Web bzw. in der Cloud lösen. Der Content-Lieferant liefert nur noch den Stream, z.B. Chrome OS übernimmt die Aufbereitung und das Gerät gibt es nur noch aus. Fertig!  Im Idealfall geschieht das nahtlos und synchron geräteunabhängig auf Handy, Laptop, Desktop PC und vermutlich auch bald mit dem Kühlschrank, Auto und wo sonst auch immer PCs drin stecken (werden). Technisch gelöst über moderne Weblösungen wie CSS/XHTML, HTML 5 – eben Standards, die geräte- und plattform unabhängig fungieren können. Eine Internetverbindung sollte natürlich auch nicht fehlen icon smile Chrome OS: Synchrone Daten, überall greifbar, einfach online?!

Wenn man sich so die deutschen Tech-Blogs so anschaut, dann habe ich das Gefühl, dass viele (meiner Meinung nach) noch nicht verstanden haben, in welche Kerbe Google mit Chrome OS einschlägt. Da wird z.B. geschmunzelt, dass die aktuellen Chrome OS Apps ja eigentlich nur Lesezeichen sind – aber hey, das ist es ja! Facebook.com, Amazon.com, Gmail.com, Spiegel.de, Kartensender.de und wie sie nicht alle heißen sind für sich genommen alles “Apps”, die in sich funktionieren – eine Betriebssystem müsste diese nur korrekt und nutzerabhängig aufbereiten können – dann bräuchte man keine App mehr um Facebook.com etc. auf iOS oder Android perfekt nutzen zu können.

Natürlich kann man über Datenschutz, sensible Daten in der Cloud und das alles auch noch über Google usw. trefflich diskutieren – aber man sollte vor allem nicht die Chancen und Möglichkeiten verkennen, die sich hier auftun.

Ich bin ehrlich gespannt ob Google viell. mit Chrome OS wieder einmal seiner Zeit voraus ist – letztendlich entscheidet die Akzeptanz der User ob das ein Erfolg wird oder nicht. Ich glaube aber auch daran, dass das Betriebssystem wie wir es heute kennen, so nicht mehr ewig existieren wird, sondern sich Web, Browser, PC, Handy, TV usw. immer weiter verschmelzen werden. Dafür bietet Chrome OS genau die richtigen Ansätze um das voran zu treiben – ganz ohne Apps, wie wir sie heute kennen.

Die Evolution geht eben weiter: Aus textbasierten (Betriebs)Systemen, die nur auf konkrete Eingaben reagierten, wurden Betriebssysteme, die wichtige Funktionen darstellten. Danach ergänzten Apps Betriebssysteme, die letztendlich nur geräteabhängig optimale Darstellungen bieten konnten. Chrome OS steht für mich nicht mehr nur für ein Betriebssystem, sondern für ein “Darstellungssystem”, dass letztendlich nur noch Informationen und Anwendungen aufbereitet und das auch noch geräte- nutzer- und viell. auch bald situationsabhängig!

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Erfahrungsberichte Samsung Galaxy Tab (Links)

Freitag, 26. November 2010 21:21

Da ich ziemlich begeistert vom Samsung Galaxy Tab bin, habe ich mich mal gefragt ob sich auch andere User mit dem Samsung Galaxy Tab beschäftigt haben und siehe da – einige Blogger haben ihre Meinung kundgetan:

Stand: 26.11.2010

Zwei Dinge.de: Samsung Galaxy Tab kills iPad

Neuerdings.de: Samsung Galaxy Tab im Test (4-teilige Serie)

Stadt-Bremerhaven.de: Erfahrungsbericht Samsung Galaxy Tab

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Feel the Forest: Waldwerk Shirts für Schwarzwald-Fans

Freitag, 26. November 2010 20:53

Wer an Schwarzwald denkt, denkt vermutlich erst einmal an Wald (haha), Kuckucksuhren und nicht primär an verdammt coole T-Shirts! Nach den Wechselwild-Jungs sind auch Ralf & Tobias in die Fashion-Welt eingestiegen. Bei www.waldwerk.org gibt es verdammt coole Shirts rund um den Schwarzwald.

Langweillig? Kein bisschen, denn vom Fichtenmoped, über Mähfashion bis hin zum Uhrensohn gibt es spannende Motive für alle die den Schwarzwald lieben. Hier noch ein weiteres Motiv:

h8f 300x180 Feel the Forest: Waldwerk Shirts für Schwarzwald Fans

Die ganzen Shirts werden im aufwendigen Siebdruckverfahren bedruckt und die Stoffqualität kann sich sehen lassen: Es sind definitv keine Low-Budget Fruit of the Loom Shirts, sondern fassen sich super an.. Also liebe Freunde des Schwarzwalds: Checkt euch ein, zwei, drei Waldwerk-Shirts ab und erzählt es euren Freunden.. Übrigens: Es gibt auch Girlie-Shirts!

In diesem Sinne: Feel the forest!

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10 Gründe warum mir das Samsung Galaxy Pad besser gefällt als das iPad!

Montag, 25. Oktober 2010 22:04

Da ich schwer von meinem Samsung Galaxy Pad begeistert bin und dies nicht nur eine emotionale Sache ist, möchte ich hier mal MEINE 10 Gründe nennen, warum das Galaxy Pad das iPad in den Schatten stellt.

1. Die Größe – auch wenn Steve Jobs anderer Meinung ist: Ich halte ein 7″-Tablet und damit das Samsung Galaxy Tab für alltagstauglich und auch für ultramobil. Tatsache ist, dass die 7″ in eine Sakko-Innentasche passen und man das Tablet ohne Tasche & co. bequem mitführen kann. Und mal ehrlich, ob man einen Youtube-Clip, die letzte LOST-Folge oder sonst ein Film auf 7″ oder 9,6″ schaut – who cares?!

2. Die Kameras – nun ja, keine Killeranwendung, aber es macht schlicht und ergreifend riesig Spaß per Videotelefonie den Gesprächspartner zu sehen. Klar, das ist keine Business-Anwendung und man möchte seinen Gegenüber auch nicht immer und in allen Gelegenheiten sehen, aber hey: Ein Table ist sicherlich auch nicht das Vernünftigste der Welt, aber sowohl Tablets als auch mobile Videotelefonie machen verdammt viel Spaß!

3. Das Gewicht – mit 380g und der oben beschrieben Größe ist das Samsung Galaxy Tab tatsächlich super mobil. Es lässt sich easy mit einer Hand halten, auch kopfüber auf dem Sofa, dezent unterm Schreibtisch  oder locker flockig mit einer Hand aus der Jackeninnentasche fischen.. Das iPad ist ja gut und gerne doppelt so schwer und wenn man schon von einem 10″ Netbook genervt ist, dann freut einen das Galaxy Pad erst recht

4. Android - Hut ab vor Googles Android! Das System bietet auf der einen Seite eine sehr gute Performance (Geschwindigkeit, Nutzerführung..), ist einigermaßen frei und bietet aber auch einen guten, standardisierten Rahmen, so dass die ganze Software nicht als Frickelsoftware (vgl. Nokias Maemo auf meinem Nokia N900) daherkommt.. Android macht mir richtig Spaß und mit der problemlosen Integration und Synchronisation von Google Diensten, vor allem Mail, Kalender und Kontakte ist man immer Uptodate!

7. Telefonfunktion: Klar, wer telefonieren will, der kann auch ein iPhone kaufen – aber hey, wir sprechen hier von Tablets und das iPad kann schlicht und ergreifend nicht telefonieren. Dicker, dicker Vorteil vom Galaxy Tab – auch wenn man zum telefonieren idealerweise eine Freisprecheinrichtung benötigt, aber ein Tablet mit Telefonfunktion macht ein Gerät überflüssig und zwar das Handy oder ein Tablet – je nach dem wie man es sieht! icon wink 10 Gründe warum mir das Samsung Galaxy Pad besser gefällt als das iPad!

6. RSAP – Remote SIM Access Profile: Dieses Bluetooth-Profil ermöglicht es sich mit Premium-Freisprecheinrichtungen, z.B. von VW zu koppeln. Kurz gesagt, sorgt dieses Profil, dass das Handy quasi in den Ruhezustand fährt, kaum Strom benötigt und man über eine eigene Sendeeinheit im Auto telefoniert. Unterm Strich heißt das besserer Empfang bei geringerem Akkubedarf. Der riesige Nachteil: Bisher hat sich das (noch) nicht durchgesetzt bei den Handyherstellern. Anscheinend ist RSAP ein Produkt von Nokia und Dritthersteller wollen das nicht lizenzieren. Tja, überaschenderweise: Das Samsung Galaxy Pad koppelt sich problemlos mit meiner RSAP Freisprecheinrichtung! Da ich gar nicht damit gerechnet habe, war ich völlig unvorbereitet und auf der frischen SIM Karte waren keinerlei Kontakt gespeichert, so konnte ich noch nichts aus meinem Adressbuch auf das Auto kopieren – aber das sollte auch noch machbar sein. Ich kann also mit dem Galaxy Pad mit der RSAP Freisprecheinrichtung telefonieren!!

7. Flash-Unterstützung: Als Suchmaschinenoptimierer hat man es ja nicht so mit Flash, aber das Samsung Galaxy Pad kann Flash. Die Flash-Unterstützung läuft sogar richtig gut, d.h. selbst große Websites mit großen Flashbannern werden gut geladen. Flash ist und bleibt ein Performance-Killer, aber die Surferfahrung mit Flash ist einfach eine andere als ohne Flash!

8. Empfangsqualität GPS & WLAN: Meiner Meinung nach koppelt sich das Samsung Galaxy Pad deutlich schneller an ein WLAN und die Empfangsstärke ist gefühlt auch besser als bei einem iPad. Ich kann das zwar nicht belegen, aber Apples Produkte sind ja wahrlich nicht gerade dafür bekannt tolle Empfangsstärken zu präsentieren.

9. Erweiterbarkeit mit Micro SD Karten: Aktuell gibt es max. 32 GB Micro SD Karten und man kann also gleichzeitg bis zu 48 GB im Samsung Galaxy Pad nutzen. Das iPad bietet ja von Haus aus bis zu 64 GB Speicher – aber die sind nicht erweiterbar oder wechselbar. Ich habe grundsätzlich kein Problem damit mehrere Speicherkarten dabei zu haben, vor allem da wir hier ja von Micro SD Karten sprechen. Und mal ehrlich, wer benötigt denn mehr als 48 GB Daten für unterwegs auf einem Tablet? Ich verstehe ein Tablet PC als mobiler, stets aktuller Helfer der die Daten mitführt, die man unterwegs benötigt. Für mich ist ein Tablet kein tragbares Archiv all meiner Daten! Von daher reichen mir 16GB + Speicherkarten dicke aus um etwas dabei zu haben, das sich jemanden zeigen oder mir anschauen möchte.

10. Exoten-Bonus: Na gut, kein echter Vorteil – aber das Samsung Galaxy Pad hat einen gewissen Exotenstatus. Schließlich hat das iPad den Markt der Tablets gehörig aufgeräumt und Maßstäbe gesetzt. Das Samung Pad ist eben kleiner, mit einem anderen Betriebssystem ausgestattet und bietet das ein oder andere technische Schmankerl, das meiner Meinung nach vor allem diejenigen zu schätzen wissen, die damit mehr machen wollen, als nur zu spielen und zu surfen.

Alles in allem viel es mir jetzt nicht schwer 10 Gründe für das Samsung Galaxy Pad zu finden, die es vor allem im Vergleich zum iPad stark aussehen lassen. Die Langzeitnutzung wird sicherlich noch den ein oder anderen Benefit und wahrscheinlich auch Nachteil listen, aber alles in allem macht mir das Samsung Galaxy Pad richtig viel Spaß. Mir geht es nicht darum, das iPad madig zu machen – das iPad oder Apple Produkte wirken von der Nutzerführung noch einen Tick ausgereifter, in sich stimmiger – aber auf der anderen Seite erhält man beim Samsung Galaxy Pad eben etwas mehr Freiheit im System – mir gefällt’s!

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Apps sind nur ein Zwischenschritt der mobilen Evolution

Donnerstag, 16. September 2010 20:24

Herbst 2009 bin ich zwangsweise von meinem iPhone geswitcht. Zwangsweise deshalb, weil das iPhone nach weniger als 2 Jahren defekt war, das Display nicht mehr reagierte und keine (sinnvolle) Chance auf Reperatur bestand. Aber ich habe auch ganz bewusst auf ein neues iPhone verzichtet, denn erstens unterstützt das iPhone kein RSAP (für meine Freisprecheinrichtung) und zweitens ging mir diese ganze App-Thematik so langsam auf den Zeiger.

Für alles und jeden Quatsch gibt es bzw. braucht man eine App! Es gibt tolle Apps kostenlos, super Apps die auch etwas kosten und natürlich jede Menge anderer Mist. Aber warum muss der Inhalt bzw. die Funktion der App über eine App ausführbar sein?! Gefühlt 95% aller Funktionen und Inhalte von den typischen Apps könnte man auch im Web-Browser lösen – ohne je eine App installieren zu müssen.. Aber eine App ist klein, kostet 0,99 Euro und eben hochmodern. Ich finde es unnötig!

Umso erfreuter war ich als ich heute dieses Zitat gelesen habe:

Auch Robert Bosch, Managing Director Sales bei Axel Springer, mag sich
mit der App-Welt nicht so recht anfreunden: “Mittelfristig wird sich
das Leben außerhalb der App abspielen.” Die App wäre demnach nur ein
kurzes Zwischenspiel der mobilen Evolution.

http://www.horizont.net/aktuell/digital/pages/protected/Apple-und-Apps-Ungeliebte-Zwischenstationen_94965.html

Genau daher habe ich keine Apps mehr und bin auf das Nokia N900 geswitcht, ich kann alles genau so gut ohne Apps mobil lösen …:-)

Apps sind meiner Meinung nach nur daher so beliebt, weil es die aktuelle Leistungsfähigkeit der Handys & Endgeräte (TV) nicht anders zulässt – je stärker die Tablets, PCs, Handys etc. werden, desto weniger braucht man Apps wie wir sie heute kennen.. Mittelfristig wird man auf Informationsstreams setzen, unabhängig von Plattform, Endgerät und Verwendungssituation, d.h. das Endgerät selbst muss mit dem Datenstream zu recht kommen icon smile Apps sind nur ein Zwischenschritt der mobilen Evolution

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