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Facebook will mehr Nutzer- & Webanalyse-Daten

Dienstag, 15. Mai 2012 19:55

Mit dem berühmten Like-Button hat Facebook sich die Türen & Tore auf anderen Websites geöffnet. Seitenbetreiber binden fremden Code ein, der mehr oder weniger ständig nach Hause funkt und erhoffen sich etwas von der Reichweite in den sozialen Medien. Facebook erhöht die eigene Sichtbarkeit und bekommt nun wichtige Nutzerdaten nicht nur aus dem eigenen Netzwerk, sondern eben auch von den anderen Websites. Toller Zug & unabhängig vom deutschen Datenschutz/Privatssphäre-Verständnis quasi eine Win-Win-Win-Situation für Facebook, Seitenbetreiber und Website-Besucher der Empfehlungen aus seinem Umfeld sehen kann.

Nun, wie kann Facebook noch mehr Nutzerdaten erheben? Richtig, in dem man die Website-Betreiber nicht nur dazu bringt, in den Bildergalerien oder auf News-Beiträgen einen FB-Button einzubauen, sondern auf  ALLEN Unterseiten einer Website. Natürlich macht ein Like-Button vielleicht im Impressum der Website oder im Checkout-Prozess der Website keinen Sinn. Aber wie sieht es aus, wenn FB einen Code anbietet

Damit wären wir bei der kompletten Erfassung einer Website, wie über Google Analytics & Co.. Ihr meint, dass ist weit hergeholt?

Nun, mit dem aktuellen Facebook Preferred Marketing Developer Programm wurde das Thema Insights & Statistiken als einer der vier wichtigen Qualifikationen für Facebook-Dienstleister ausgerufen. Dabei bezeichnet Facebook selbst einen der Features mit: “Domain Insights – Understand the social performance of your website domain within the Graph API”. Als Insight-Experte sollte man also die Performance der eigenen Domain in Bezug der sozialen Netzwerke verstehen. Es bezieht sich noch auf die Graph API, aber wie weit ist der Weg noch hin bis hin zu echten Webanalyse-Daten?

Hier kommt eine weitere Facebook-Eigenschaft zu tragen: Facebook arbeitet sehr viel stärker mit Partnern zusammen, als z.B. Google. Diese Eigenschaft führt zu einem wilden Mikrokosmos und Ökosystem, in dem Zynga & Co. ganze Business-Modelle etablieren konnten. Microsoft als einer der Investoren von Facebook besitzt kein eigenes Webanalyse-Tool wie Google mit Google Analytics. Microsoft hat aber ebenfalls ein starkes Interesse weiter Nutzerdaten erheben zu können. Jetzt betrachten wir uns das PMD-Programm von Facebook noch einmal genauer: Aktuell besitzt nur ein Unternehmen weltweit alle vier Facebook-Siegel des PMD-Programms  – es ist Adobe!

Adobe besitzt das Enterprise-Webanalye-Prunktstück Omniture!

Fassen wir das nun mal zusammen:

Wenn wir nun eins und eins zusammen zählen und die Grundhaltung von Facebook zu Partnerschaften berücksichtigen liegt der Schluss doch nahe, dass FB – Omniture – Microsoft eine “Webanalyse-Allianz” schmieden müssten um die Vorherrschaft von Google weiter bewältigen zu können. Facebook hat die Fläche & Reichweite,  Omniture das Webanalyse-Know-How & Microsoft ein sehr großes Interesse an zusätzlicher Werbefläche, ein gewinnbringendes Investment in Facebook & an Webanalyse-Tools. Mit Google Analytics hat es Google vorgemacht: Viele Insights zu Google+, Webmaster Tools, AdWords lassen sich deutlich einfacher direkt mit dem Google Produkt Analytics abbilden als mit Tools der Drittanbieter: Warum sollte Facebook Omniture KEINE exklusiven Daten zur Verfügung stellen, die nur in Omniture sichtbar sind? Im Gegenzug werden die Facebook Insights auf Omniture-Level aufgebohrt und ein Werbepartner-Programm geschaffen?

Mir ist bewusst, dass dieses Gedankenspiel bisher ohne das Thema Datenschutz & Privatssphäre-Diskussion abgelaufen ist. Aber Facebook, Google & Co. werden im ersten Schritt dieses Thema ebenfalls nicht beleuchten, sondern zunächst die Vision verfolgen und ein Produkt starten. Diskutieren kann man dann hinterher… icon smile Facebook will mehr Nutzer  & Webanalyse Daten

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Facebook Börsengang: Wie kann Facebook Umsatz & Gewinn steigern?

Dienstag, 15. Mai 2012 19:04

Der Börsengang von Facebook steht vor der Tür. Über das Volumen vom Börsengang wird ja heiß spekuliert und ob die aktuellen Bewertungen gerechtfertigt sind wird man in Zukunft beurteilen können. In den aktuellen Bewertungen von Facebook steckt ja eine sehr große Erwartungshaltung seitens der Spekulanten Investoren.  Beim aktuellen Gewinn von 1 Mrd. US Dollar/Jahr beträgt die Bewertung rund das 100x des aktuellen Jahresgewinns. Hinter dieser Bewertung steckt also die Erwartung auf (stark) steigende Gewinne von Facebook. Die Frage, die man sich stellt lautet “Wie kann Facebook den Umsatz & die Gewinne steigern?”.

Da die mägliche Werbefläche auf einer Website immer begrenzt ist und man die wichtigen User nicht durch ein zuviel an Werbung erschrecken möchte, muss Facebook andere Wege finden: Im Folgenden möchte ich drei Dinge vorstellen, die bei Facebook einen großen Hebel auslösen können.

1) Facebook Credits: Anfang 2011 hatte ich mir Gedanken zu den Facebook Credits gemacht. Die Akzeptanz einer virtuellen Währung für virtuelle Dienstleistungen (Musik, Filme..) ist sicherlich noch nicht merklich gestiegen im letzten Jahr. Allerdings wurden FB Credits noch nicht wirklich forciert und voran getrieben. Die Anwendungen für FB Credits sind wie im verlinkten Beitrag geschrieben vielseitig: Online, wie offline könnten die Credits eingesetzt werden. Was muss FB dafür tun? Letztendlich müssen die User honoriert werden, also Geld fließen für  z.B. für die Nutzung der Plattform, Anzahl von Likes, Kommentare usw..

2) Facebook Partnerprogramm: Ich gehe davon aus, dass FB über ein Partnerprogramm á la Google Adsense nachdenkt. Die Mechanik dahinter: Websites können sich als Werbepartner bewerben und stellen damit Werbefläche auf der eigenen Website zur Verfügung. Im Gegenzug liefert FB dem Website-Besucher hoch-personalisierte und relevante Werbeeinblendungen. Man muss sich nur die Möglichkeit vorstellen, die man als Werbetreibender nun hat: Selbst gepflegte, personalisierte Profile, treffen auf Nutzersegmente/Interessenskategorien und dem eigentlichen Surfverhalten der User. Wem Re-Targeting schon unheimlich ist, wird hier mit einer Mischung aus Direktwerbung, Re-Targeting und klassischen Banneranzeigen hoch individuell bedient. Mit diesem Partnerprogramm erhält Facebook theoretisch eine unendliche (skalierbare) Werbefläche, da theoretisch jede Website Werbepartner sein könnte. Der gewöhnliche Website-Betreiber wird glücklich sein, wenn es Alternativen zu Google Adsense oder klassischen Affiliate-Programmen gibt.

Dieses Partnerprogramm ist dann auch eine Vorstufe für ein Pendant zu Google Analyticss: Facebook Insights for Websites. Wie wäre es, wenn man als Seitenbetreiber klassische Webanalyse-Daten (Verweildauer, Ausstiege usw.) mit (anonymisierten) Daten aus dem größten Social Network kreuzt? Damit würde sich die Webanalyse vom quantitativen Hintergrund stärker in Richtung Psychologie & Interessen bewegen. Aber dazu in einem späteren Beitrag mehr!

3) Facebook App Center: Auch wenn ich Apps nur als Zwischenschritt der mobilen Evolution sehe, wird es zukünftig auf allen Endgeräten möglich sein Dienste/Services oder Inhalte per “App” oder eben Browser anzudocken. Das App-Center hat das Potenzial für mobile Geräte, TVs oder auch für Navis im Auto als Anlaufstelle Nr. 1 zu werden. Ich bin gespannt ob Facebook den Store für andere Apps & Inhalte etc. öffnen wird oder es langfristig nur FB-bezogene Apps existieren werden.

Vor allem Punkt 2 sehe ich als riesigen Hebel und auch als gewisse Marktlücke. Denn kein Vermarkter ist in der Lage den Social Graph abzubilden, FB kann das dagegen sehr gut, warum sollte sich also Facebook nicht in diese Richtung bewegen? Immerhin ist Google mit dem Displaynetzwerk ebenfalls in diese Richtung gegangen. Mit Youtube und jedem weiteren Google Dienst (der genutzt wird) erhöht sich die Werbefläche für Google weiter. Mit Android hat man ein mobiles Ökossystem etabliert. Warum soll sich Facebook das Feld nicht von der anderen Seite aufrollen?

 

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7 auf einen Streich… …warum die HP Touchpad Aktion von Notebooksbilliger kein Social Media Desaster ist!

Mittwoch, 7. September 2011 9:54

Kaum ein (Social-Media) Blog, der nicht über die aktuelle Aktion von Notebooksbilliger (NBB) bzgl. des HP Touchpad schreibt. Kurz zum Hintegrund: NBB hat noch mal 1300 der beegehrten HP Touchpads aufgetrieben und möchte dieses verständlicherweise an den Mann bzw. die Frau bringen. Die Beiträge in den Blogs reichen vom Kopfschütteln über Reflektionen zur Aktion bis hin zu Häme, Schmunzeln und etwas Schadenfreude. Ich verfolge die Aktion nun auch schon von Anfang an, wurde selbst Fan von NBB bei Facebook und habe mich gestern auch tatsächlich in die Liste eingetragen.

Die Fanpage konnte innerhalb von 2-3 Tagen ein Zuwachs von über 100.000 neuen Fans verbuchen. Das viele Fans nicht gleich super, toll & erstrebenswert sind, sollte sich bei den Social Media Beratern mittlerweile rumgesrprochen haben und gilt als hinreichend akzeptiert. Sicher wird auch sein, dass von 130.000 Fans nur 1300 ein HP Touchpad erhalten – wenn alle Fans bei der Verlosung mitmachen würden, dann hat man aktuell eine Chance von einem Prozent um tatsächlich so ein Ding kaufen zu können (immerhin wahrscheinlicher als ein 6 Richtige beim Lotto).  Im Umkehrschluss 99% der Fans würden kein Touchpad erhalten und ja: Es gibt sie aktuell zuhauf, die negativen Pinnwand-Postings, verärgerte Kunden usw.. Ich glaube aber daran, dass die Aktion im gesamten und langfristig kein (Social Media) Desaster für Notebooksbilliger darstellen. Im Gegenteil, wenn NBB es nun weiter durchzieht, dann könnte man sogar 7 Fliegen mit einer Klappe geschlagen haben. [...]

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Warum klassisches Fernsehen weiter an Bedeutung verliert..

Freitag, 2. September 2011 20:28

Mit Background aus der klassischen Werbung und als Online-Marketing-Spezialist verfolge ich natürlich auch als einfacher Konsument ab und an was im heutigen TV so läuft. Ich möchte gar nicht gegen das Programm an sich oder Privates vs. Öffentlich-Rechtliches Fernsehen schimpfen, aber eine Sache fällt mir immer stärker auf. Als Person, die immer und ständig Zugang zum Internet hat, egal ob Smartphone, Tablet, Notebook oder gar am TV stelle ich fest: Einfaches fernsehen reizt überhaupt nicht mehr.

Das Programm ist Geschmackssache, darüber möchte ich nicht diskutieren und so richtig, richtig kreative Werbespots, die hängen bleiben findet man ja wirklich auch nur noch selten?! Natürlich müssen FMCG-Marken von P&G & Co. auch nicht bei Waschmittel, Shampoo & Co. jedes mal superkreativ daher kommen, sondern erreichen durch Frequenz die gesteckten Werbeziele: Reichweite, Bekanntheit und eventuell auch Involvement. Und genau da fängt nun dieser Blogpost so richtig an: Wo ist das Involvement?

Ich glaube, dass wir Menschen immer stärker und öfter Feedback geben möchten. Uns wird es ja heute schon leicht gemacht:
- Die Kids belehren ihre Eltern
- Die Schüler & Studenten bewerten die Lehrer & Profs
- Der Angestellte bewertet den Vorgesetzten & umgekehrt
- eBay & Amazon bieten Bewertungen als Entscheidungshilfen
- Facebook, Google+ & wie sie nicht alle heißen bauen ebenfalls auf echte, persönliche Bewertungen auf

Sowohl online als auch offline werden wir dazu getriggert Bewertungen & Feedback zu geben. Durch die Lust & Bereitschaft “Feedback zu geben” wurden in letzter Zeit Regime gestürzt, die zuvor jahrzentelang Bestand hatten. Im Endeffekt werden wir alle angehalten immer und stets Feedback zu geben und wir wollen das Feedback auch geben!

Wie komme ich also zu meiner Überschrift? Das was wir heute als Fernsehen kennen ist eine klassische unidirektionale Sender-Empfänger-Kommunikation ohne wirklichen Rückkanal. Technisch ist der Rückkanal seit langem machbar, moderne Fernseher bieten bereits Internetzugang, Apps & Co. an, aber das ist hoffentlich erst der Anfang. Ansonsten wird das klassische Fernsehen für den Konsumenten und für die Werbetreibenden weiter an Bedeutung verlieren. So weit so gut: Fernsehen/Unterhaltung ohne Response-Möglichkeiten sind für mich hochgradig gefährdet.

In den nächsten Tagen möchte ich ein, zwei Dinge vorstellen die aktuell bereits am Entstehen sind und sehr, sehr wichtig für die Marketing-Kommunikation der Zukunft sein wird.

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Mobile, 3 Gründe warum Mobile Marketing ab jetzt rockt

Mittwoch, 31. August 2011 21:00

1) Übertragungsraten explodieren: UMTS ist erst der Anfang, LTE die (nahe) Zukunft. HD Videos, große Websites usw. sind kein Problem mehr.

2) Netzwerkkosten sinken: Roaming, Inbegriff des Bösen & Tod der Urlaubskasse wird heute schon mit Flatrates usw. bedient. Telefonflatrates, SMS Flatrates usw. sind heute schon üblich. Telefonieren & Surfen wird also immer billiger.

3) Leistungsfähigkeit der Endgeräte: Ob iPhone, Samsung Galaxy – die heutigen Smartphones sind taugliche Computer für Telefonieren, Surfen, HD Videos, (einfache) 3D Games usw.

Und hier noch ein kleiner Vortrag von mir zum Thema bei Youtube:

Thema: Mobil | Kommentare (0) | Autor:

10 Dinge, die man vermissen würde, wenn man nur noch online shoppen koennte…

Dienstag, 30. August 2011 20:41

Neulich in Metzingen, dem Outlet-Mekka in Süddeutschland, erlebte ich “Real-Life-Shopping” in Hülle und Fülle: Viele Menschen, wechselhaftes Wetter, man fand nicht was man suchte, lange Schlangen an den Kassen & Umkleiden und so weiter – das kennt ja jeder. Da kann man sich denken, warum man gerne wieder online einkauft. Aber es gibt sicherlich einige Gründe, warum man gerne “offline” Shoppen gehen sollte:

1) Social Commerce ist in aller Munde, aber trotz Facebook Shops & Co. – wirklich sozial ist das Shoppen im Internet nicht: Offline trifft man die stets freundlich, lächelnden Verkäufer/innen. Und mal im Ernst: Ein online “Danke für Ihren Einkauf” ist wohl nicht gleichzusetzen mit einem freundlichen “Danke für Ihren Einkauf” von der lächelnden Verkäuferin.

2) Produkteigenschaften wie Haptik, Bedienbarkeit, Gewicht usw. lassen sich nicht online exakt abbilden. Klar, in Zeiten von hochauflösenden Fotos in verschiedenen Perspektiven, Videoreviews und Kundenfeedback kann man auf viele Eigenschaften schließen – aber eine Digicam, ein Pullover oder ein Buch in den Händen zu halten ist eben eine ganz eigene, positive Nutzererfahrung

3) Ausprobieren: Klar, als Endverbraucher gibt es für viele Dinge das Widerrufsrecht. Es gibt sicherlich auch viele Leute, die drei, vier Digicams nach Hause bestellen um es auszutesten und dann zurücksenden. Ich selbst kann mich damit nicht so recht anfreunden, daher ist ein Ausprobieren im Laden natürlich eine tolle Sache!

4) Beratung: Online gibt es tolle Produktratgeber, und zweifelsfrei recherchiere vor jeden Kauf auch online bis ich das gewünschte Produkt habe, aber es gibt sie tatsächlich auch offline: Die fähigen Berater, die ihr Handwerk verstehen und einen das richtige anbieten. Selbst erlebt in dem ein oder anderen Matratzenladen oder beim Herrenausstatter offline.

5) Online hat man eine selektive Informationsaufnahme: Jeder klickt nur das was er klicken möchte. Bis unsere Aufmerksamkeit wirklich auf neues, innovatives usw. stößt braucht es sehr starke Impulse bis wir tatsächlich reagieren. Offline, beim Gang durch die Fußgängerzone oder durch “Szeneviertel” wie die Schanze in Hamburg erhält man doch viel mehr neue Impulse: Neue Labels, Shops, Restaurants die man kaum selbst gesucht hätte. Vor allem bei Büchern stoße ich offline auf echte Schätze, die man online sicherlich nicht “ersucht” hätte.

6) Unser Geruchssinn beeinflusst uns mehr, als wir manchmal wahrhaben möchten. “Ich kann den nicht riechen” kommt ja nicht von ungefähr. Daher ist es auch ein tolles Erlebnis im Dallmayr in München, in der Obstabteilung oder selbst den Geruch der Lederjacke die Ware vor Ort und unmittelbar auf Qualität, Frische & Eignung zu prüfen. Online absolut nicht machbar.

7) Noch mal Social Commerce: Ist es ein Erlebnis mit seiner Freundin vor dem PC bei amazon & Co. zu shoppen? Nein, das ist doch völlig emotionslos und sicherlich kein Happening. Aber zwischendurch offline eine Pause zu machen, gemeinsam ein Eis zu essen und in den xten Schuhladen zu jumpen ist sicherlich alles andere als emotionslos icon smile 10 Dinge, die man vermissen würde, wenn man nur noch online shoppen koennte...

8 ) Sofortige Verfügbarkeit: Ich bin mittlerweile wirklich amazon geschädigt. Durch die sehr gute Verfügbarkeit, Prime-Mitgliedschaft und dem tollen Service von amazon finde ich Onlineshops träge, die 3 Tage oder länger für die Lieferung brauchen. In der City hat man den unschlagbaren Vorteil, dass man das gewünschte Produkt eigentlich immer sofort mitnehmen kann. Die CD landet noch im Parkhaus im CD Spieler, das technische Spielzeug wird direkt ausgepackt und der Pulli griffbereit auf die Rückbank des Autos gelegt. Schneller als offline kommt man nicht an die Ware, natürlich nur sofern die Ware auch offline verfügbar ist.

9) Nicht ganz ernst zu nehmen: Offline ist das Shopping teurer, dadurch wird die Wirtschaft stärker durch Privatkonsum angekurbelt icon wink 10 Dinge, die man vermissen würde, wenn man nur noch online shoppen koennte...

10) Online ist Shopping shoppen, Offline ist shoppen mehr: Spazieren gehen, Kaffee trinken, Kultur, Socializing, Inspiration. Einfach, aber wahr!

Das sind doch einige Dinge, die man vermissen könnte, wenn man offline nicht mehr einkaufen kann. Was würdet ihr vermissen, wenn ihr nur noch online einkaufen könntet?

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Google Social Update: +1 Button ist live

Mittwoch, 1. Juni 2011 23:08

Naja fast, habe die Meldung bekommen – aber der Link in der E-Mail liefert ein 404 Fehler aus. Schade, dass ist die E-Mail von Google dazu:

Hi there,

You asked to be notified when the +1 button code was available, and today’s the day!

The +1 button makes it easy for visitors to recommend your pages to friends and contacts exactly when their advice is most useful — on Google search. As a result, you could get more and better qualified site traffic.

You’ll need to add a small snippet of code on the pages where you want a +1 button to appear. Ready to get started?

 

Und so sieht es aus, wenn man öffentlich votet:

plus one button 300x107 Google Social Update: +1 Button ist live

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Auf der Suche nach dem ultimativen Sommer Sampler 2011

Montag, 30. Mai 2011 20:12

Neulich habe ich bei Facebook aufgerufen, damit wir gemeinsam den ultimativen Sommer Sampler zusammen stellen könnten. Ca. 20 Songs sind in der ersten Runde genannt worden, mittlerweile sind es ein paar Songs mehr geworden. Wenn wir die Songs rechtzeitig zusammen kriegen, könnte man vielleicht ein Mixtape draus basteln?! Wer hat noch was zum beisteuern?

Hier die aktuelle Tracklist (unsortiert):

1 - Bob Marley - Jammin
2 - Vybz Kartel - Summer Time
3 - Kate Yanai - Summer Dreaming
4 - Marquez - Vayamos Companeros
5 - Orishas - Represent
6 - Auletta - Sommerdiebe
7 - The Wombats - Kill the director
8 - Inner Circle - Sweat
9 - Lady Gaga - The Edge of Glory
10 - Buddy - Ab in den Süden
11 - Friska Viljor - On and On
12 - Weezer - Island in the sun
13 - Black Eyed Peas - Love you long time
14 - T.I. - Why u wanna
15 - Labyrinht - Let the sun shine
16 - Jazmine Sullivan - Luv back
17 - Dre and Keisha - Be Somebody
18 - Elephant MaN - Swagga (D&H Remix)
19 - Patrice - Soulstorm
20 - Patrice - Everyday good
21 - Eak a Mouse - Ganja Smuggling
22 - Yolanda be cool - No speak americano
23 - Gentleman - Dem Gone
24 - Gentleman - Superior
25 - Black Eyed Peas - mas que nada
26 - Miami Sound Machine - Conga
27 - Jennifer Lopez - Lets get loud
28 - Freundeskreis - Halt dich fest
29 - Massive Töne - Cruisen
30 - 2 Pac - California Love
31 - Israel Kamakawiwo’ole - Over the rainbow
32 - Fugees - Fu Gee La la
33 - The Doors - Break on Through
34 - Jan Delay - Die Sonne die scheint
35 - Dennis Brown - Africa
36 - Buena Vista Social Club - Chan Chan
37 - The Temptations - Papa was a rolling stone
38 - Mungo Jerry - In the summertime
39 - Brian Adams - Summer of 69
40 - Absolute Beginner - Füchse
41 - Tobi & Das Bo - Türlich
42 - Isaac Hayes - Theme from shaft
43 - Dennis Brown - Ease take it easy
44 - Fanta 4 - Nacht am Meer
45 - Bounty Killer - It s a party
46 - Manu Chao - Me gustas tu

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Microsoft investiert in Nokia – droht die Übernahme oder was steckt dahinter?

Mittwoch, 18. Mai 2011 19:11

In den letzten Tagen brodelte in den einschlägigen Tech-Blogs (hier oder hier) das Gerücht, dass Microsoft noch dieses Jahr Nokia  übernehmen wird. Microsoft & Nokia kooperieren ja seit einigen Monaten bzgl. der WP7 Smartphones und werden sicherlich das ein oder andere Produkt gemeinsam launchen. Viele Diskussionen rund um die drohende Übernahme haben meiner Meinung nach einen falschen Fokus. Es wird darüber debattiert, wie man zwei Schnarchnasen (Quasi-Monopolisten) fit für den wachsenden Smartphone Markt macht und ob die Zusammenarbeit dafür Früchte tragen könnten. Ende 2011 werden über 50% der US-Amerikaner ein Smartphone besitzen, Tendenz steigend – daher bietet dieser Markt für die nahe Zukunft schon riesiges Potenzial!

Denkt man über Gemeinsamkeiten von Microsoft & Nokia nach , dann fällt einem auf dass beide Unternehmen Massenmarkt-Anbieter sind und weniger High-End Spezialisten sind. Nokia spielt im High-End-Markt der Smartphones/Tablets & Microsoft spielt bei Tablet-PCs, MP3 Player usw. keine Rolle.  Allerdings ist Nokia bis Ende 2010 gemessen an den absoluten Zahlen der stärkste Handyverkäufer und Microsoft Platzhirsch mit Microsoft Windows & Microsoft Office. Ich gehe davon aus, dass der Smartphone Markt in naher Zukunft von Android/iOS dominiert wird und Microsoft/Nokia schwer unmittelbar Fuß fassen können. Das gilt vor allem die entwickelten Märkte wie USA, UK, Deutschland usw., aber was passiert wenn man günstige Hardware und ein Software-Umfeld wie Windows/Office mit einander kombiniert? Nokia hat aktuell Zugang zu aber-Millionen Nokia-Käufern und baut ja durchweg brauchbare Hardware, Microsoft bietet ein im Idealfall ähnlich konkruntes Software-Umfeld wie Apple an. Kombiniert man beides und verschifft das zu günstigen Preisen nach Südafrika, Indien, China usw. so kann man weiter Massenmärkte “erziehen” und an ein Microsoft Umfeld (Handy + PC + Notebook + Tablet?)  mit Nokia Hardware gewöhnen.

Denkt man jetzt noch Skype (bereits von Microsoft für 8,5 Mrd. Dollar übernommen) in dieses Konstrukt hinein, dann könnte man kurz- bzw. mittelfristig Massenmärkte in Wachstumsmärkten wie Indien, Südafrika usw. mit Nokia Hardware, Microsoft Software (+ Umfeld) über VOIP-Telefonate angehen und an die Marken binden. Die Voraussetzungen für das Gelingen sind meiner Meinung extrem hoch. Und wenn man sich Google anschaut: Die machen seit einigen Jahren genau das selbe: Günstiges Betriebssystem + passende Hardware = Erziehung. Erst im Smartphone Markt mit Android bzw. sogar “eigenen” Google Smartphones im Direktvertrieb, jetzt der Notebook/Betriebssystem-Markt mit den Chromebooks.  Ich wette darauf, dass Google bzw. auch Microsoft/Nokia mindestens zwei-drei Schritte weiter gedacht, vor allem Wachstumsmärkte wie Indien, Afrika & Co. im Fokus sind als die meisten Blogger bei der Diskussion Microsoft/Nokia/Skype aktuell vor Augen haben.

Was meint ihr dazu?

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ebook Preise beim Amazon Kindle – mein Vorschlag

Montag, 9. Mai 2011 21:48

Bin ja seit kurzem stolzer Besitzer eines Kindles und an sich auch rund um mit der Hardware zufrieden. Schon mit dem Kauf war mir klar, dass erstens die Auswahl der deutschsprachigen Bücher überschaubar ist und zweitens die Preise für die Kindle Editions im Prinzip gleich wie die Taschenbuchausgaben sind.

Im Zeitalter digitaler Printproduktion, nahezu unbegrenztem Speicherplatz und günstiger Rechenzeit frage ich mich, warum die Kindle Editions ausgewählter Bücher genau so teuer sind, wie gedruckte Bücher? Nicht, dass mir das nicht vorher schon klar war, aber wenn man durch den Kindle Store stöbert drängt sich die Frage noch einmal stark  auf. Ich glaube und ich hoffe, dass gedruckte Bücher immer eine Rolle spielen werden, aber sind hohe eBook-Preise deswegen gerechtfertigt? Technisch betrachtet braucht man (vermutlich) bei der Produktion eines eBooks keine allzu großen Aufwand betreiben: Ich gehe davon aus, dass der Buchinhalt so oder so digital vorliegt – daraus ein digitales Format für den Kindle zu machen, stelle ich mir nicht all zu aufwendig vor. Natürlich muß mit dem eBook-Preis auch der Verleger, der Lektor, das Marketing, die Amazon-Gebühren usw. bezahlt werden – aber wenn das Buch so oder so (noch) gedruckt wird, warum muss dann das eBook noch mal so viel  kosten?! Die Hauptkosten für Lektor, Verlag & Co. könnten doch vom gedruckten Buch quasi getragen werden.

Selbstverständlich habe ich mir auch Gedanken darüber gemacht, wie ich den eBook-Absatz ankurbeln, gedruckte Bücher verkaufen und auch noch mehr Geld verdienen könnte. Aktuell stellt sich das ganze ja so dar:

  • Gebundenes Buch zum regulären Preis
  • Taschenbuch zum Taschenbuch-Preis
  • eBook zum Taschenbuch-Preis

Warum aber nicht so?

  • Bundle: Gebundenes Buch zum regulären Preis plus eBook zum Vorteilspreis

Ganz ehrlich: Ich wäre durchaus auch bereit für gebundenes Buch und entsprechendes eBook in Summe mehr zu bezahlen als nur für das eBook oder nur für das normale Buch. Ich werde mir aber vermutlich nie das gebundene Buch und das selbe eBook zum jeweiligen regulären Preis kaufen. Beispiel: Die Biografie von Bud Spencer habe ich mir neulich als “echtes Buch” fürs Regal gekauft. Natürlich hätte ich das Buch gerne auch als Kindle-Edition – aber ich würde dafür sicherlich nicht noch einmal die regulären 19,95 Euro bezahlen. Aber z.B. 25 Euro für beides wäre mir plausibel erschienen!

Warum gibt es solche Angebote nicht? Ich möchte mich bei einigen Büchern nicht entscheiden müssen, ob ich die Kindle-Edtion haben oder das Hardcover haben möchte. Idealerweise kann ich beides dann nutzen, wenn ich eine der Varianten bevorzuge. Sicher, beim Bundle-Kauf könnte ich das normale Buch als quasi neu direkt weiterverkaufen und ein reger Handel mit quasi neuen Gebrauchtbüchern würde entstehen – aber ist das wirklich die Gefahr, die befürchtet wird?

Habe ich einen Denkfehler drin?

Thema: Allgemein | Kommentare (2) | Autor: