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7 auf einen Streich… …warum die HP Touchpad Aktion von Notebooksbilliger kein Social Media Desaster ist!

Mittwoch, 7. September 2011 9:54

Kaum ein (Social-Media) Blog, der nicht über die aktuelle Aktion von Notebooksbilliger (NBB) bzgl. des HP Touchpad schreibt. Kurz zum Hintegrund: NBB hat noch mal 1300 der beegehrten HP Touchpads aufgetrieben und möchte dieses verständlicherweise an den Mann bzw. die Frau bringen. Die Beiträge in den Blogs reichen vom Kopfschütteln über Reflektionen zur Aktion bis hin zu Häme, Schmunzeln und etwas Schadenfreude. Ich verfolge die Aktion nun auch schon von Anfang an, wurde selbst Fan von NBB bei Facebook und habe mich gestern auch tatsächlich in die Liste eingetragen.

Die Fanpage konnte innerhalb von 2-3 Tagen ein Zuwachs von über 100.000 neuen Fans verbuchen. Das viele Fans nicht gleich super, toll & erstrebenswert sind, sollte sich bei den Social Media Beratern mittlerweile rumgesrprochen haben und gilt als hinreichend akzeptiert. Sicher wird auch sein, dass von 130.000 Fans nur 1300 ein HP Touchpad erhalten – wenn alle Fans bei der Verlosung mitmachen würden, dann hat man aktuell eine Chance von einem Prozent um tatsächlich so ein Ding kaufen zu können (immerhin wahrscheinlicher als ein 6 Richtige beim Lotto).  Im Umkehrschluss 99% der Fans würden kein Touchpad erhalten und ja: Es gibt sie aktuell zuhauf, die negativen Pinnwand-Postings, verärgerte Kunden usw.. Ich glaube aber daran, dass die Aktion im gesamten und langfristig kein (Social Media) Desaster für Notebooksbilliger darstellen. Im Gegenteil, wenn NBB es nun weiter durchzieht, dann könnte man sogar 7 Fliegen mit einer Klappe geschlagen haben. [...]

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Warum klassisches Fernsehen weiter an Bedeutung verliert..

Freitag, 2. September 2011 20:28

Mit Background aus der klassischen Werbung und als Online-Marketing-Spezialist verfolge ich natürlich auch als einfacher Konsument ab und an was im heutigen TV so läuft. Ich möchte gar nicht gegen das Programm an sich oder Privates vs. Öffentlich-Rechtliches Fernsehen schimpfen, aber eine Sache fällt mir immer stärker auf. Als Person, die immer und ständig Zugang zum Internet hat, egal ob Smartphone, Tablet, Notebook oder gar am TV stelle ich fest: Einfaches fernsehen reizt überhaupt nicht mehr.

Das Programm ist Geschmackssache, darüber möchte ich nicht diskutieren und so richtig, richtig kreative Werbespots, die hängen bleiben findet man ja wirklich auch nur noch selten?! Natürlich müssen FMCG-Marken von P&G & Co. auch nicht bei Waschmittel, Shampoo & Co. jedes mal superkreativ daher kommen, sondern erreichen durch Frequenz die gesteckten Werbeziele: Reichweite, Bekanntheit und eventuell auch Involvement. Und genau da fängt nun dieser Blogpost so richtig an: Wo ist das Involvement?

Ich glaube, dass wir Menschen immer stärker und öfter Feedback geben möchten. Uns wird es ja heute schon leicht gemacht:
- Die Kids belehren ihre Eltern
- Die Schüler & Studenten bewerten die Lehrer & Profs
- Der Angestellte bewertet den Vorgesetzten & umgekehrt
- eBay & Amazon bieten Bewertungen als Entscheidungshilfen
- Facebook, Google+ & wie sie nicht alle heißen bauen ebenfalls auf echte, persönliche Bewertungen auf

Sowohl online als auch offline werden wir dazu getriggert Bewertungen & Feedback zu geben. Durch die Lust & Bereitschaft “Feedback zu geben” wurden in letzter Zeit Regime gestürzt, die zuvor jahrzentelang Bestand hatten. Im Endeffekt werden wir alle angehalten immer und stets Feedback zu geben und wir wollen das Feedback auch geben!

Wie komme ich also zu meiner Überschrift? Das was wir heute als Fernsehen kennen ist eine klassische unidirektionale Sender-Empfänger-Kommunikation ohne wirklichen Rückkanal. Technisch ist der Rückkanal seit langem machbar, moderne Fernseher bieten bereits Internetzugang, Apps & Co. an, aber das ist hoffentlich erst der Anfang. Ansonsten wird das klassische Fernsehen für den Konsumenten und für die Werbetreibenden weiter an Bedeutung verlieren. So weit so gut: Fernsehen/Unterhaltung ohne Response-Möglichkeiten sind für mich hochgradig gefährdet.

In den nächsten Tagen möchte ich ein, zwei Dinge vorstellen die aktuell bereits am Entstehen sind und sehr, sehr wichtig für die Marketing-Kommunikation der Zukunft sein wird.

Thema: Allgemein | Kommentare (1) | Autor:

Mobile, 3 Gründe warum Mobile Marketing ab jetzt rockt

Mittwoch, 31. August 2011 21:00

1) Übertragungsraten explodieren: UMTS ist erst der Anfang, LTE die (nahe) Zukunft. HD Videos, große Websites usw. sind kein Problem mehr.

2) Netzwerkkosten sinken: Roaming, Inbegriff des Bösen & Tod der Urlaubskasse wird heute schon mit Flatrates usw. bedient. Telefonflatrates, SMS Flatrates usw. sind heute schon üblich. Telefonieren & Surfen wird also immer billiger.

3) Leistungsfähigkeit der Endgeräte: Ob iPhone, Samsung Galaxy – die heutigen Smartphones sind taugliche Computer für Telefonieren, Surfen, HD Videos, (einfache) 3D Games usw.

Und hier noch ein kleiner Vortrag von mir zum Thema bei Youtube:

Thema: Mobil | Kommentare (0) | Autor:

10 Dinge, die man vermissen würde, wenn man nur noch online shoppen koennte…

Dienstag, 30. August 2011 20:41

Neulich in Metzingen, dem Outlet-Mekka in Süddeutschland, erlebte ich “Real-Life-Shopping” in Hülle und Fülle: Viele Menschen, wechselhaftes Wetter, man fand nicht was man suchte, lange Schlangen an den Kassen & Umkleiden und so weiter – das kennt ja jeder. Da kann man sich denken, warum man gerne wieder online einkauft. Aber es gibt sicherlich einige Gründe, warum man gerne “offline” Shoppen gehen sollte:

1) Social Commerce ist in aller Munde, aber trotz Facebook Shops & Co. – wirklich sozial ist das Shoppen im Internet nicht: Offline trifft man die stets freundlich, lächelnden Verkäufer/innen. Und mal im Ernst: Ein online “Danke für Ihren Einkauf” ist wohl nicht gleichzusetzen mit einem freundlichen “Danke für Ihren Einkauf” von der lächelnden Verkäuferin.

2) Produkteigenschaften wie Haptik, Bedienbarkeit, Gewicht usw. lassen sich nicht online exakt abbilden. Klar, in Zeiten von hochauflösenden Fotos in verschiedenen Perspektiven, Videoreviews und Kundenfeedback kann man auf viele Eigenschaften schließen – aber eine Digicam, ein Pullover oder ein Buch in den Händen zu halten ist eben eine ganz eigene, positive Nutzererfahrung

3) Ausprobieren: Klar, als Endverbraucher gibt es für viele Dinge das Widerrufsrecht. Es gibt sicherlich auch viele Leute, die drei, vier Digicams nach Hause bestellen um es auszutesten und dann zurücksenden. Ich selbst kann mich damit nicht so recht anfreunden, daher ist ein Ausprobieren im Laden natürlich eine tolle Sache!

4) Beratung: Online gibt es tolle Produktratgeber, und zweifelsfrei recherchiere vor jeden Kauf auch online bis ich das gewünschte Produkt habe, aber es gibt sie tatsächlich auch offline: Die fähigen Berater, die ihr Handwerk verstehen und einen das richtige anbieten. Selbst erlebt in dem ein oder anderen Matratzenladen oder beim Herrenausstatter offline.

5) Online hat man eine selektive Informationsaufnahme: Jeder klickt nur das was er klicken möchte. Bis unsere Aufmerksamkeit wirklich auf neues, innovatives usw. stößt braucht es sehr starke Impulse bis wir tatsächlich reagieren. Offline, beim Gang durch die Fußgängerzone oder durch “Szeneviertel” wie die Schanze in Hamburg erhält man doch viel mehr neue Impulse: Neue Labels, Shops, Restaurants die man kaum selbst gesucht hätte. Vor allem bei Büchern stoße ich offline auf echte Schätze, die man online sicherlich nicht “ersucht” hätte.

6) Unser Geruchssinn beeinflusst uns mehr, als wir manchmal wahrhaben möchten. “Ich kann den nicht riechen” kommt ja nicht von ungefähr. Daher ist es auch ein tolles Erlebnis im Dallmayr in München, in der Obstabteilung oder selbst den Geruch der Lederjacke die Ware vor Ort und unmittelbar auf Qualität, Frische & Eignung zu prüfen. Online absolut nicht machbar.

7) Noch mal Social Commerce: Ist es ein Erlebnis mit seiner Freundin vor dem PC bei amazon & Co. zu shoppen? Nein, das ist doch völlig emotionslos und sicherlich kein Happening. Aber zwischendurch offline eine Pause zu machen, gemeinsam ein Eis zu essen und in den xten Schuhladen zu jumpen ist sicherlich alles andere als emotionslos icon smile 10 Dinge, die man vermissen würde, wenn man nur noch online shoppen koennte...

8 ) Sofortige Verfügbarkeit: Ich bin mittlerweile wirklich amazon geschädigt. Durch die sehr gute Verfügbarkeit, Prime-Mitgliedschaft und dem tollen Service von amazon finde ich Onlineshops träge, die 3 Tage oder länger für die Lieferung brauchen. In der City hat man den unschlagbaren Vorteil, dass man das gewünschte Produkt eigentlich immer sofort mitnehmen kann. Die CD landet noch im Parkhaus im CD Spieler, das technische Spielzeug wird direkt ausgepackt und der Pulli griffbereit auf die Rückbank des Autos gelegt. Schneller als offline kommt man nicht an die Ware, natürlich nur sofern die Ware auch offline verfügbar ist.

9) Nicht ganz ernst zu nehmen: Offline ist das Shopping teurer, dadurch wird die Wirtschaft stärker durch Privatkonsum angekurbelt icon wink 10 Dinge, die man vermissen würde, wenn man nur noch online shoppen koennte...

10) Online ist Shopping shoppen, Offline ist shoppen mehr: Spazieren gehen, Kaffee trinken, Kultur, Socializing, Inspiration. Einfach, aber wahr!

Das sind doch einige Dinge, die man vermissen könnte, wenn man offline nicht mehr einkaufen kann. Was würdet ihr vermissen, wenn ihr nur noch online einkaufen könntet?

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Google Social Update: +1 Button ist live

Mittwoch, 1. Juni 2011 23:08

Naja fast, habe die Meldung bekommen – aber der Link in der E-Mail liefert ein 404 Fehler aus. Schade, dass ist die E-Mail von Google dazu:

Hi there,

You asked to be notified when the +1 button code was available, and today’s the day!

The +1 button makes it easy for visitors to recommend your pages to friends and contacts exactly when their advice is most useful — on Google search. As a result, you could get more and better qualified site traffic.

You’ll need to add a small snippet of code on the pages where you want a +1 button to appear. Ready to get started?

 

Und so sieht es aus, wenn man öffentlich votet:

plus one button 300x107 Google Social Update: +1 Button ist live

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Auf der Suche nach dem ultimativen Sommer Sampler 2011

Montag, 30. Mai 2011 20:12

Neulich habe ich bei Facebook aufgerufen, damit wir gemeinsam den ultimativen Sommer Sampler zusammen stellen könnten. Ca. 20 Songs sind in der ersten Runde genannt worden, mittlerweile sind es ein paar Songs mehr geworden. Wenn wir die Songs rechtzeitig zusammen kriegen, könnte man vielleicht ein Mixtape draus basteln?! Wer hat noch was zum beisteuern?

Hier die aktuelle Tracklist (unsortiert):

1 - Bob Marley - Jammin
2 - Vybz Kartel - Summer Time
3 - Kate Yanai - Summer Dreaming
4 - Marquez - Vayamos Companeros
5 - Orishas - Represent
6 - Auletta - Sommerdiebe
7 - The Wombats - Kill the director
8 - Inner Circle - Sweat
9 - Lady Gaga - The Edge of Glory
10 - Buddy - Ab in den Süden
11 - Friska Viljor - On and On
12 - Weezer - Island in the sun
13 - Black Eyed Peas - Love you long time
14 - T.I. - Why u wanna
15 - Labyrinht - Let the sun shine
16 - Jazmine Sullivan - Luv back
17 - Dre and Keisha - Be Somebody
18 - Elephant MaN - Swagga (D&H Remix)
19 - Patrice - Soulstorm
20 - Patrice - Everyday good
21 - Eak a Mouse - Ganja Smuggling
22 - Yolanda be cool - No speak americano
23 - Gentleman - Dem Gone
24 - Gentleman - Superior
25 - Black Eyed Peas - mas que nada
26 - Miami Sound Machine - Conga
27 - Jennifer Lopez - Lets get loud
28 - Freundeskreis - Halt dich fest
29 - Massive Töne - Cruisen
30 - 2 Pac - California Love
31 - Israel Kamakawiwo’ole - Over the rainbow
32 - Fugees - Fu Gee La la
33 - The Doors - Break on Through
34 - Jan Delay - Die Sonne die scheint
35 - Dennis Brown - Africa
36 - Buena Vista Social Club - Chan Chan
37 - The Temptations - Papa was a rolling stone
38 - Mungo Jerry - In the summertime
39 - Brian Adams - Summer of 69
40 - Absolute Beginner - Füchse
41 - Tobi & Das Bo - Türlich
42 - Isaac Hayes - Theme from shaft
43 - Dennis Brown - Ease take it easy
44 - Fanta 4 - Nacht am Meer
45 - Bounty Killer - It s a party
46 - Manu Chao - Me gustas tu

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Microsoft investiert in Nokia – droht die Übernahme oder was steckt dahinter?

Mittwoch, 18. Mai 2011 19:11

In den letzten Tagen brodelte in den einschlägigen Tech-Blogs (hier oder hier) das Gerücht, dass Microsoft noch dieses Jahr Nokia  übernehmen wird. Microsoft & Nokia kooperieren ja seit einigen Monaten bzgl. der WP7 Smartphones und werden sicherlich das ein oder andere Produkt gemeinsam launchen. Viele Diskussionen rund um die drohende Übernahme haben meiner Meinung nach einen falschen Fokus. Es wird darüber debattiert, wie man zwei Schnarchnasen (Quasi-Monopolisten) fit für den wachsenden Smartphone Markt macht und ob die Zusammenarbeit dafür Früchte tragen könnten. Ende 2011 werden über 50% der US-Amerikaner ein Smartphone besitzen, Tendenz steigend – daher bietet dieser Markt für die nahe Zukunft schon riesiges Potenzial!

Denkt man über Gemeinsamkeiten von Microsoft & Nokia nach , dann fällt einem auf dass beide Unternehmen Massenmarkt-Anbieter sind und weniger High-End Spezialisten sind. Nokia spielt im High-End-Markt der Smartphones/Tablets & Microsoft spielt bei Tablet-PCs, MP3 Player usw. keine Rolle.  Allerdings ist Nokia bis Ende 2010 gemessen an den absoluten Zahlen der stärkste Handyverkäufer und Microsoft Platzhirsch mit Microsoft Windows & Microsoft Office. Ich gehe davon aus, dass der Smartphone Markt in naher Zukunft von Android/iOS dominiert wird und Microsoft/Nokia schwer unmittelbar Fuß fassen können. Das gilt vor allem die entwickelten Märkte wie USA, UK, Deutschland usw., aber was passiert wenn man günstige Hardware und ein Software-Umfeld wie Windows/Office mit einander kombiniert? Nokia hat aktuell Zugang zu aber-Millionen Nokia-Käufern und baut ja durchweg brauchbare Hardware, Microsoft bietet ein im Idealfall ähnlich konkruntes Software-Umfeld wie Apple an. Kombiniert man beides und verschifft das zu günstigen Preisen nach Südafrika, Indien, China usw. so kann man weiter Massenmärkte “erziehen” und an ein Microsoft Umfeld (Handy + PC + Notebook + Tablet?)  mit Nokia Hardware gewöhnen.

Denkt man jetzt noch Skype (bereits von Microsoft für 8,5 Mrd. Dollar übernommen) in dieses Konstrukt hinein, dann könnte man kurz- bzw. mittelfristig Massenmärkte in Wachstumsmärkten wie Indien, Südafrika usw. mit Nokia Hardware, Microsoft Software (+ Umfeld) über VOIP-Telefonate angehen und an die Marken binden. Die Voraussetzungen für das Gelingen sind meiner Meinung extrem hoch. Und wenn man sich Google anschaut: Die machen seit einigen Jahren genau das selbe: Günstiges Betriebssystem + passende Hardware = Erziehung. Erst im Smartphone Markt mit Android bzw. sogar “eigenen” Google Smartphones im Direktvertrieb, jetzt der Notebook/Betriebssystem-Markt mit den Chromebooks.  Ich wette darauf, dass Google bzw. auch Microsoft/Nokia mindestens zwei-drei Schritte weiter gedacht, vor allem Wachstumsmärkte wie Indien, Afrika & Co. im Fokus sind als die meisten Blogger bei der Diskussion Microsoft/Nokia/Skype aktuell vor Augen haben.

Was meint ihr dazu?

Thema: Mobil | Kommentare (0) | Autor:

ebook Preise beim Amazon Kindle – mein Vorschlag

Montag, 9. Mai 2011 21:48

Bin ja seit kurzem stolzer Besitzer eines Kindles und an sich auch rund um mit der Hardware zufrieden. Schon mit dem Kauf war mir klar, dass erstens die Auswahl der deutschsprachigen Bücher überschaubar ist und zweitens die Preise für die Kindle Editions im Prinzip gleich wie die Taschenbuchausgaben sind.

Im Zeitalter digitaler Printproduktion, nahezu unbegrenztem Speicherplatz und günstiger Rechenzeit frage ich mich, warum die Kindle Editions ausgewählter Bücher genau so teuer sind, wie gedruckte Bücher? Nicht, dass mir das nicht vorher schon klar war, aber wenn man durch den Kindle Store stöbert drängt sich die Frage noch einmal stark  auf. Ich glaube und ich hoffe, dass gedruckte Bücher immer eine Rolle spielen werden, aber sind hohe eBook-Preise deswegen gerechtfertigt? Technisch betrachtet braucht man (vermutlich) bei der Produktion eines eBooks keine allzu großen Aufwand betreiben: Ich gehe davon aus, dass der Buchinhalt so oder so digital vorliegt – daraus ein digitales Format für den Kindle zu machen, stelle ich mir nicht all zu aufwendig vor. Natürlich muß mit dem eBook-Preis auch der Verleger, der Lektor, das Marketing, die Amazon-Gebühren usw. bezahlt werden – aber wenn das Buch so oder so (noch) gedruckt wird, warum muss dann das eBook noch mal so viel  kosten?! Die Hauptkosten für Lektor, Verlag & Co. könnten doch vom gedruckten Buch quasi getragen werden.

Selbstverständlich habe ich mir auch Gedanken darüber gemacht, wie ich den eBook-Absatz ankurbeln, gedruckte Bücher verkaufen und auch noch mehr Geld verdienen könnte. Aktuell stellt sich das ganze ja so dar:

  • Gebundenes Buch zum regulären Preis
  • Taschenbuch zum Taschenbuch-Preis
  • eBook zum Taschenbuch-Preis

Warum aber nicht so?

  • Bundle: Gebundenes Buch zum regulären Preis plus eBook zum Vorteilspreis

Ganz ehrlich: Ich wäre durchaus auch bereit für gebundenes Buch und entsprechendes eBook in Summe mehr zu bezahlen als nur für das eBook oder nur für das normale Buch. Ich werde mir aber vermutlich nie das gebundene Buch und das selbe eBook zum jeweiligen regulären Preis kaufen. Beispiel: Die Biografie von Bud Spencer habe ich mir neulich als “echtes Buch” fürs Regal gekauft. Natürlich hätte ich das Buch gerne auch als Kindle-Edition – aber ich würde dafür sicherlich nicht noch einmal die regulären 19,95 Euro bezahlen. Aber z.B. 25 Euro für beides wäre mir plausibel erschienen!

Warum gibt es solche Angebote nicht? Ich möchte mich bei einigen Büchern nicht entscheiden müssen, ob ich die Kindle-Edtion haben oder das Hardcover haben möchte. Idealerweise kann ich beides dann nutzen, wenn ich eine der Varianten bevorzuge. Sicher, beim Bundle-Kauf könnte ich das normale Buch als quasi neu direkt weiterverkaufen und ein reger Handel mit quasi neuen Gebrauchtbüchern würde entstehen – aber ist das wirklich die Gefahr, die befürchtet wird?

Habe ich einen Denkfehler drin?

Thema: Allgemein | Kommentare (1) | Autor:

Amazon Kindle – spannende Hardware, lehrreich für mich

Freitag, 6. Mai 2011 17:25

Zugegeben, ich war skeptisch – sehr skeptisch ob ein Amazon Kindle wirklich etwas für mich ist, geschweige denn ob die Versprechungen (Laufzeit, Lesbarkeit an der Sonne, Handlichkeit etc.) auch nur ansatzweise eingehalten werden. Da kam es gerade Recht, dass Amazon Ende April 2011 den deutschen Kindle Store eröffnete und auf einen Schlag rund 25.000 deutsche Bücher, einige Zeitschriften & Zeitungen verfügbar waren. Mit dem Wissen, dass in den Vereinigten Staaten von Amerika mittlerweile mehr eBooks als gedruckte Bücher bei Amazon verkauft werden, wollte ich es natürlich unbedingt auch mal ausprobieren.

Da mein Sommerurlaub naht und Erinnerungen an die letzte Bücherschlacht von Mallorca und fast vergebliche Suche nach neuem Material auf Mallorca erwachten, bestellte ich mir kurzerhand den Kindle im deutschen Amazon-Shop. Über die Preispolitik (US Dollar = Euro!!) möchte ich mich nicht auslassen, sonst schicke ich das Ding doch noch zurück! Amazon-typisch verlief der Versand in Rekordtempo und so konnte ich den Kindle schnell in Betrieb nehmen.

In Betrieb nehmen heißt hier: Anschalten – läuft – fertig!

In Zeiten von telefonierenden Tablets, internetfähige 3D Fernseher und sonstigem Spaß, wirkt das Kindle ja fast banal und rudimentär ausgestattet. Klar, das Kindle hat eine Hardware-Tastatur, ein 6 Zoll Touch-Display und hat auch 4GB Speicher – aber hier fängt es ja gerade an: Das Display ist eben kein Touchdisplay, sondern ein E Ink Display das vor allem eines kann: Typo und einfache Grafiken in 16 Graufstufen darstellen. Und das ist die einzige Kernfunktion des Kindles und meiner Meinung nach löst der Kindle das perfekt. Ich war baff, als ich den ersten Text auf dem Display gelesen habe. Ob man am Kindle liest oder gedruckte Buchstaben in einem Buch: Es gibt keinen Unterschied!

Für mich gibt es drei zentrale Argumente für das Kindle, die zum Kauf anregten:

1. Man hat jederzeit Zugriff auf seine Bücher und muss nicht 2kg Bücher im Reisegepäck einplanen

2. Durch den Kindle Store hat man fast jederzeit Zugriff auf neue Bücher (mit der 3G Version zumindest)

3. Der Kindle soll auch an der Sonne super zu lesen sein

Das Amazon mit dem Kindle Store die ersten beiden Punkte sehr gut befriedigen kann, war für mich zu erwarten. Aber beim dritten Punkt war ich wirklich skeptisch. Handy, Smartphone, Tablet mit glänzenden Bildschirmen sind im Sommer extrem nervig, weil man kaum noch was erkennen kann. Den Mehrwert eines matten Displays möchte ich z.B. auf meinem Notebook nicht mehr vermissen. Und was soll ich sagen: Das Kindle lässt sich in der Sonne schlicht und ergreifend super lesen. Man muss nicht die Augen zusammenkneifen um irgendwelche Reflexionen auszugleichen, sondern kann schlicht und ergreifend entspannt im Garten (und ich bald am Strand) lesen.

20110506 002 300x225 Amazon Kindle   spannende Hardware, lehrreich für mich

Alles in allem:  Obwohl man zum Kindle extrem viel positives im Vorfeld gelesen hat; war ich wirklich skeptisch. Aber die Hardware, das Gewicht, das Handling, vor allem das Display und die die gesamte Verarbeitung konnten mich wirklich positiv überraschen. Offensichtlich ist es Amazon gelungen ein Stück Hardware zu kreiieren, dass nicht möglichst viele Funktionen fast perfekt beherrscht, sondern vor allem eine Funktion wirklich perfekt umsetzen kann.

Glückwunsch Amazon!

Natürlich ist ein Stück gute Hardware heute bei weitem nicht alles  – im Gegenteil: Die Software bzw. das Betriebssystem selbst spielt heute eine immens große Rolle für den Gesamterfolg. Nokia kann ein Klagelied davon singen: Die meisten Handys & Smartphones von Nokia haben an sich eine tolle Hardware, aber Nokia hat in den letzten Jahren den Anschluss an iOs & Android verpasst und kommt mittlerweile kaum hinterher. Das Betriebssystem vom Kindle spielt hier weniger eine Rolle: Es ist unscheinbar, war für mich leicht zu verstehen und hat nur die notwendigsten Funktionen überhaupt.

Das Herz des Kindles sind aber die eBooks und verfügbaren Inhalte, aber dazu komme ich in einem späteren Beitrag noch!

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Thüringen

Dienstag, 26. April 2011 20:51

…gefällt mir!

Warum? Das ist ganz einfach:

  1. Ich kenne dort tolle Menschen
  2. Es gibt dort die besten Bratwürste der Welt
  3. Thüringen ist landschaftlich traumhaft schön*
  4. Mit Weimar, Erfurt & der Wartburg sind nur wenige der kulturellen Highlights genannt
  5. Die Architektur hat was für sich

Sicherlich gibt es noch viele andere Gründe Thüringen toll zu finden, aber das sind die fünf Gründe die ich auf jeden Fall nennen möchte. Und nun noch zum Sternchen, denn hinter dem Sternchen* versteckt sich eine kleine Einschränkung: Ich bin ja wahrlich kein Wintermensch und dort gibt es ihn wirklich: Den richtig kalten Winter, so richtig kalt mein ich – und diesen mag ich nicht so! icon smile Thüringen

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