EM 2012 Songsammlung – mehr als 50 Songs!

Samstag, 9. Juni 2012 18:13

Heute Abend ist es soweit, für die deutsche Nationalmannschaft heißt der erste Gegner bei der Fußball EM Portugal. Zur Einstimmung und um mitreden zu können habe ich mir mal auf Youtube & Co. die aktuellen, offiziellen und natürlich vor allem die inoffiziellen Fußball-Hymnen reingezogen. Hier kommt die Auswahl:

Oceana – Endless Summer

Der offizielle Song zur Fußball EM 2012 – Sommer, Sonne & naja:

Der offizielle DFB Fansong wird von Roger Cicero mit “Für Nichts Auf Dieser Welt” beigesteuert:

Meine Entdeckung des Tages: Auch wenn Österreich nicht dabei ist, platziert Leo Aberer & Shaggy ein coolen Song mit “Football is my life” rund um Fußball, EM & Sommer:

 

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Facebook will mehr Nutzer- & Webanalyse-Daten

Dienstag, 15. Mai 2012 19:55

Mit dem berühmten Like-Button hat Facebook sich die Türen & Tore auf anderen Websites geöffnet. Seitenbetreiber binden fremden Code ein, der mehr oder weniger ständig nach Hause funkt und erhoffen sich etwas von der Reichweite in den sozialen Medien. Facebook erhöht die eigene Sichtbarkeit und bekommt nun wichtige Nutzerdaten nicht nur aus dem eigenen Netzwerk, sondern eben auch von den anderen Websites. Toller Zug & unabhängig vom deutschen Datenschutz/Privatssphäre-Verständnis quasi eine Win-Win-Win-Situation für Facebook, Seitenbetreiber und Website-Besucher der Empfehlungen aus seinem Umfeld sehen kann.

Nun, wie kann Facebook noch mehr Nutzerdaten erheben? Richtig, in dem man die Website-Betreiber nicht nur dazu bringt, in den Bildergalerien oder auf News-Beiträgen einen FB-Button einzubauen, sondern auf  ALLEN Unterseiten einer Website. Natürlich macht ein Like-Button vielleicht im Impressum der Website oder im Checkout-Prozess der Website keinen Sinn. Aber wie sieht es aus, wenn FB einen Code anbietet

Damit wären wir bei der kompletten Erfassung einer Website, wie über Google Analytics & Co.. Ihr meint, dass ist weit hergeholt?

Nun, mit dem aktuellen Facebook Preferred Marketing Developer Programm wurde das Thema Insights & Statistiken als einer der vier wichtigen Qualifikationen für Facebook-Dienstleister ausgerufen. Dabei bezeichnet Facebook selbst einen der Features mit: “Domain Insights – Understand the social performance of your website domain within the Graph API”. Als Insight-Experte sollte man also die Performance der eigenen Domain in Bezug der sozialen Netzwerke verstehen. Es bezieht sich noch auf die Graph API, aber wie weit ist der Weg noch hin bis hin zu echten Webanalyse-Daten?

Hier kommt eine weitere Facebook-Eigenschaft zu tragen: Facebook arbeitet sehr viel stärker mit Partnern zusammen, als z.B. Google. Diese Eigenschaft führt zu einem wilden Mikrokosmos und Ökosystem, in dem Zynga & Co. ganze Business-Modelle etablieren konnten. Microsoft als einer der Investoren von Facebook besitzt kein eigenes Webanalyse-Tool wie Google mit Google Analytics. Microsoft hat aber ebenfalls ein starkes Interesse weiter Nutzerdaten erheben zu können. Jetzt betrachten wir uns das PMD-Programm von Facebook noch einmal genauer: Aktuell besitzt nur ein Unternehmen weltweit alle vier Facebook-Siegel des PMD-Programms  – es ist Adobe!

Adobe besitzt das Enterprise-Webanalye-Prunktstück Omniture!

Fassen wir das nun mal zusammen:

Wenn wir nun eins und eins zusammen zählen und die Grundhaltung von Facebook zu Partnerschaften berücksichtigen liegt der Schluss doch nahe, dass FB – Omniture – Microsoft eine “Webanalyse-Allianz” schmieden müssten um die Vorherrschaft von Google weiter bewältigen zu können. Facebook hat die Fläche & Reichweite,  Omniture das Webanalyse-Know-How & Microsoft ein sehr großes Interesse an zusätzlicher Werbefläche, ein gewinnbringendes Investment in Facebook & an Webanalyse-Tools. Mit Google Analytics hat es Google vorgemacht: Viele Insights zu Google+, Webmaster Tools, AdWords lassen sich deutlich einfacher direkt mit dem Google Produkt Analytics abbilden als mit Tools der Drittanbieter: Warum sollte Facebook Omniture KEINE exklusiven Daten zur Verfügung stellen, die nur in Omniture sichtbar sind? Im Gegenzug werden die Facebook Insights auf Omniture-Level aufgebohrt und ein Werbepartner-Programm geschaffen?

Mir ist bewusst, dass dieses Gedankenspiel bisher ohne das Thema Datenschutz & Privatssphäre-Diskussion abgelaufen ist. Aber Facebook, Google & Co. werden im ersten Schritt dieses Thema ebenfalls nicht beleuchten, sondern zunächst die Vision verfolgen und ein Produkt starten. Diskutieren kann man dann hinterher… icon smile Facebook will mehr Nutzer  & Webanalyse Daten

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Facebook Börsengang: Wie kann Facebook Umsatz & Gewinn steigern?

Dienstag, 15. Mai 2012 19:04

Der Börsengang von Facebook steht vor der Tür. Über das Volumen vom Börsengang wird ja heiß spekuliert und ob die aktuellen Bewertungen gerechtfertigt sind wird man in Zukunft beurteilen können. In den aktuellen Bewertungen von Facebook steckt ja eine sehr große Erwartungshaltung seitens der Spekulanten Investoren.  Beim aktuellen Gewinn von 1 Mrd. US Dollar/Jahr beträgt die Bewertung rund das 100x des aktuellen Jahresgewinns. Hinter dieser Bewertung steckt also die Erwartung auf (stark) steigende Gewinne von Facebook. Die Frage, die man sich stellt lautet “Wie kann Facebook den Umsatz & die Gewinne steigern?”.

Da die mägliche Werbefläche auf einer Website immer begrenzt ist und man die wichtigen User nicht durch ein zuviel an Werbung erschrecken möchte, muss Facebook andere Wege finden: Im Folgenden möchte ich drei Dinge vorstellen, die bei Facebook einen großen Hebel auslösen können.

1) Facebook Credits: Anfang 2011 hatte ich mir Gedanken zu den Facebook Credits gemacht. Die Akzeptanz einer virtuellen Währung für virtuelle Dienstleistungen (Musik, Filme..) ist sicherlich noch nicht merklich gestiegen im letzten Jahr. Allerdings wurden FB Credits noch nicht wirklich forciert und voran getrieben. Die Anwendungen für FB Credits sind wie im verlinkten Beitrag geschrieben vielseitig: Online, wie offline könnten die Credits eingesetzt werden. Was muss FB dafür tun? Letztendlich müssen die User honoriert werden, also Geld fließen für  z.B. für die Nutzung der Plattform, Anzahl von Likes, Kommentare usw..

2) Facebook Partnerprogramm: Ich gehe davon aus, dass FB über ein Partnerprogramm á la Google Adsense nachdenkt. Die Mechanik dahinter: Websites können sich als Werbepartner bewerben und stellen damit Werbefläche auf der eigenen Website zur Verfügung. Im Gegenzug liefert FB dem Website-Besucher hoch-personalisierte und relevante Werbeeinblendungen. Man muss sich nur die Möglichkeit vorstellen, die man als Werbetreibender nun hat: Selbst gepflegte, personalisierte Profile, treffen auf Nutzersegmente/Interessenskategorien und dem eigentlichen Surfverhalten der User. Wem Re-Targeting schon unheimlich ist, wird hier mit einer Mischung aus Direktwerbung, Re-Targeting und klassischen Banneranzeigen hoch individuell bedient. Mit diesem Partnerprogramm erhält Facebook theoretisch eine unendliche (skalierbare) Werbefläche, da theoretisch jede Website Werbepartner sein könnte. Der gewöhnliche Website-Betreiber wird glücklich sein, wenn es Alternativen zu Google Adsense oder klassischen Affiliate-Programmen gibt.

Dieses Partnerprogramm ist dann auch eine Vorstufe für ein Pendant zu Google Analyticss: Facebook Insights for Websites. Wie wäre es, wenn man als Seitenbetreiber klassische Webanalyse-Daten (Verweildauer, Ausstiege usw.) mit (anonymisierten) Daten aus dem größten Social Network kreuzt? Damit würde sich die Webanalyse vom quantitativen Hintergrund stärker in Richtung Psychologie & Interessen bewegen. Aber dazu in einem späteren Beitrag mehr!

3) Facebook App Center: Auch wenn ich Apps nur als Zwischenschritt der mobilen Evolution sehe, wird es zukünftig auf allen Endgeräten möglich sein Dienste/Services oder Inhalte per “App” oder eben Browser anzudocken. Das App-Center hat das Potenzial für mobile Geräte, TVs oder auch für Navis im Auto als Anlaufstelle Nr. 1 zu werden. Ich bin gespannt ob Facebook den Store für andere Apps & Inhalte etc. öffnen wird oder es langfristig nur FB-bezogene Apps existieren werden.

Vor allem Punkt 2 sehe ich als riesigen Hebel und auch als gewisse Marktlücke. Denn kein Vermarkter ist in der Lage den Social Graph abzubilden, FB kann das dagegen sehr gut, warum sollte sich also Facebook nicht in diese Richtung bewegen? Immerhin ist Google mit dem Displaynetzwerk ebenfalls in diese Richtung gegangen. Mit Youtube und jedem weiteren Google Dienst (der genutzt wird) erhöht sich die Werbefläche für Google weiter. Mit Android hat man ein mobiles Ökossystem etabliert. Warum soll sich Facebook das Feld nicht von der anderen Seite aufrollen?

 

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Spielzeug Maiswürmer aka Playmais (Schlag den Raab am 17.3.2012)

Sonntag, 18. März 2012 0:04



Die jetzt schon legendären Spielzeug Maiswürmer bei Schlag den Raab sorgten für rege Diskussionen im heimischen Wohnzimmer! Was zum Teufel sind denn bitte Spielzeug Maiswürmer, warum kleben die und wieso gibt es diese in Berlin zum Essen? Fragen über Fragen, die sich in den hochspannenden 20 Minuten des Schlag den Raab Spiels ergaben.. Eine intensive Recherche ergab, dass sich hinter den ominösen Spielzeug Maiswürmern das wohl als Marke geschützte Playmais steckt.

Fasziniert von den tollen Eigenschaften: Klebend, knetbar, bunt und inspirierend wurden doch glatt mal drei große Eimer von diesem Wunderzeugs bestellt. Ich bin gespannt was man daraus alles basteln kann … und wer auch welche möchte, der sollte sich das Playmais aka Spielzeug Maiswürmer schnell bei amazon (Partnerlink) sichern. Ich denke, dass das Playmais uns weiter verfolgen wird:



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7 auf einen Streich… …warum die HP Touchpad Aktion von Notebooksbilliger kein Social Media Desaster ist!

Mittwoch, 7. September 2011 9:54

Kaum ein (Social-Media) Blog, der nicht über die aktuelle Aktion von Notebooksbilliger (NBB) bzgl. des HP Touchpad schreibt. Kurz zum Hintegrund: NBB hat noch mal 1300 der beegehrten HP Touchpads aufgetrieben und möchte dieses verständlicherweise an den Mann bzw. die Frau bringen. Die Beiträge in den Blogs reichen vom Kopfschütteln über Reflektionen zur Aktion bis hin zu Häme, Schmunzeln und etwas Schadenfreude. Ich verfolge die Aktion nun auch schon von Anfang an, wurde selbst Fan von NBB bei Facebook und habe mich gestern auch tatsächlich in die Liste eingetragen.

Die Fanpage konnte innerhalb von 2-3 Tagen ein Zuwachs von über 100.000 neuen Fans verbuchen. Das viele Fans nicht gleich super, toll & erstrebenswert sind, sollte sich bei den Social Media Beratern mittlerweile rumgesrprochen haben und gilt als hinreichend akzeptiert. Sicher wird auch sein, dass von 130.000 Fans nur 1300 ein HP Touchpad erhalten – wenn alle Fans bei der Verlosung mitmachen würden, dann hat man aktuell eine Chance von einem Prozent um tatsächlich so ein Ding kaufen zu können (immerhin wahrscheinlicher als ein 6 Richtige beim Lotto).  Im Umkehrschluss 99% der Fans würden kein Touchpad erhalten und ja: Es gibt sie aktuell zuhauf, die negativen Pinnwand-Postings, verärgerte Kunden usw.. Ich glaube aber daran, dass die Aktion im gesamten und langfristig kein (Social Media) Desaster für Notebooksbilliger darstellen. Im Gegenteil, wenn NBB es nun weiter durchzieht, dann könnte man sogar 7 Fliegen mit einer Klappe geschlagen haben. [...]

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Warum klassisches Fernsehen weiter an Bedeutung verliert..

Freitag, 2. September 2011 20:28

Mit Background aus der klassischen Werbung und als Online-Marketing-Spezialist verfolge ich natürlich auch als einfacher Konsument ab und an was im heutigen TV so läuft. Ich möchte gar nicht gegen das Programm an sich oder Privates vs. Öffentlich-Rechtliches Fernsehen schimpfen, aber eine Sache fällt mir immer stärker auf. Als Person, die immer und ständig Zugang zum Internet hat, egal ob Smartphone, Tablet, Notebook oder gar am TV stelle ich fest: Einfaches fernsehen reizt überhaupt nicht mehr.

Das Programm ist Geschmackssache, darüber möchte ich nicht diskutieren und so richtig, richtig kreative Werbespots, die hängen bleiben findet man ja wirklich auch nur noch selten?! Natürlich müssen FMCG-Marken von P&G & Co. auch nicht bei Waschmittel, Shampoo & Co. jedes mal superkreativ daher kommen, sondern erreichen durch Frequenz die gesteckten Werbeziele: Reichweite, Bekanntheit und eventuell auch Involvement. Und genau da fängt nun dieser Blogpost so richtig an: Wo ist das Involvement?

Ich glaube, dass wir Menschen immer stärker und öfter Feedback geben möchten. Uns wird es ja heute schon leicht gemacht:
- Die Kids belehren ihre Eltern
- Die Schüler & Studenten bewerten die Lehrer & Profs
- Der Angestellte bewertet den Vorgesetzten & umgekehrt
- eBay & Amazon bieten Bewertungen als Entscheidungshilfen
- Facebook, Google+ & wie sie nicht alle heißen bauen ebenfalls auf echte, persönliche Bewertungen auf

Sowohl online als auch offline werden wir dazu getriggert Bewertungen & Feedback zu geben. Durch die Lust & Bereitschaft “Feedback zu geben” wurden in letzter Zeit Regime gestürzt, die zuvor jahrzentelang Bestand hatten. Im Endeffekt werden wir alle angehalten immer und stets Feedback zu geben und wir wollen das Feedback auch geben!

Wie komme ich also zu meiner Überschrift? Das was wir heute als Fernsehen kennen ist eine klassische unidirektionale Sender-Empfänger-Kommunikation ohne wirklichen Rückkanal. Technisch ist der Rückkanal seit langem machbar, moderne Fernseher bieten bereits Internetzugang, Apps & Co. an, aber das ist hoffentlich erst der Anfang. Ansonsten wird das klassische Fernsehen für den Konsumenten und für die Werbetreibenden weiter an Bedeutung verlieren. So weit so gut: Fernsehen/Unterhaltung ohne Response-Möglichkeiten sind für mich hochgradig gefährdet.

In den nächsten Tagen möchte ich ein, zwei Dinge vorstellen die aktuell bereits am Entstehen sind und sehr, sehr wichtig für die Marketing-Kommunikation der Zukunft sein wird.

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Mobile, 3 Gründe warum Mobile Marketing ab jetzt rockt

Mittwoch, 31. August 2011 21:00

1) Übertragungsraten explodieren: UMTS ist erst der Anfang, LTE die (nahe) Zukunft. HD Videos, große Websites usw. sind kein Problem mehr.

2) Netzwerkkosten sinken: Roaming, Inbegriff des Bösen & Tod der Urlaubskasse wird heute schon mit Flatrates usw. bedient. Telefonflatrates, SMS Flatrates usw. sind heute schon üblich. Telefonieren & Surfen wird also immer billiger.

3) Leistungsfähigkeit der Endgeräte: Ob iPhone, Samsung Galaxy – die heutigen Smartphones sind taugliche Computer für Telefonieren, Surfen, HD Videos, (einfache) 3D Games usw.

Und hier noch ein kleiner Vortrag von mir zum Thema bei Youtube:

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10 Dinge, die man vermissen würde, wenn man nur noch online shoppen koennte…

Dienstag, 30. August 2011 20:41

Neulich in Metzingen, dem Outlet-Mekka in Süddeutschland, erlebte ich “Real-Life-Shopping” in Hülle und Fülle: Viele Menschen, wechselhaftes Wetter, man fand nicht was man suchte, lange Schlangen an den Kassen & Umkleiden und so weiter – das kennt ja jeder. Da kann man sich denken, warum man gerne wieder online einkauft. Aber es gibt sicherlich einige Gründe, warum man gerne “offline” Shoppen gehen sollte:

1) Social Commerce ist in aller Munde, aber trotz Facebook Shops & Co. – wirklich sozial ist das Shoppen im Internet nicht: Offline trifft man die stets freundlich, lächelnden Verkäufer/innen. Und mal im Ernst: Ein online “Danke für Ihren Einkauf” ist wohl nicht gleichzusetzen mit einem freundlichen “Danke für Ihren Einkauf” von der lächelnden Verkäuferin.

2) Produkteigenschaften wie Haptik, Bedienbarkeit, Gewicht usw. lassen sich nicht online exakt abbilden. Klar, in Zeiten von hochauflösenden Fotos in verschiedenen Perspektiven, Videoreviews und Kundenfeedback kann man auf viele Eigenschaften schließen – aber eine Digicam, ein Pullover oder ein Buch in den Händen zu halten ist eben eine ganz eigene, positive Nutzererfahrung

3) Ausprobieren: Klar, als Endverbraucher gibt es für viele Dinge das Widerrufsrecht. Es gibt sicherlich auch viele Leute, die drei, vier Digicams nach Hause bestellen um es auszutesten und dann zurücksenden. Ich selbst kann mich damit nicht so recht anfreunden, daher ist ein Ausprobieren im Laden natürlich eine tolle Sache!

4) Beratung: Online gibt es tolle Produktratgeber, und zweifelsfrei recherchiere vor jeden Kauf auch online bis ich das gewünschte Produkt habe, aber es gibt sie tatsächlich auch offline: Die fähigen Berater, die ihr Handwerk verstehen und einen das richtige anbieten. Selbst erlebt in dem ein oder anderen Matratzenladen oder beim Herrenausstatter offline.

5) Online hat man eine selektive Informationsaufnahme: Jeder klickt nur das was er klicken möchte. Bis unsere Aufmerksamkeit wirklich auf neues, innovatives usw. stößt braucht es sehr starke Impulse bis wir tatsächlich reagieren. Offline, beim Gang durch die Fußgängerzone oder durch “Szeneviertel” wie die Schanze in Hamburg erhält man doch viel mehr neue Impulse: Neue Labels, Shops, Restaurants die man kaum selbst gesucht hätte. Vor allem bei Büchern stoße ich offline auf echte Schätze, die man online sicherlich nicht “ersucht” hätte.

6) Unser Geruchssinn beeinflusst uns mehr, als wir manchmal wahrhaben möchten. “Ich kann den nicht riechen” kommt ja nicht von ungefähr. Daher ist es auch ein tolles Erlebnis im Dallmayr in München, in der Obstabteilung oder selbst den Geruch der Lederjacke die Ware vor Ort und unmittelbar auf Qualität, Frische & Eignung zu prüfen. Online absolut nicht machbar.

7) Noch mal Social Commerce: Ist es ein Erlebnis mit seiner Freundin vor dem PC bei amazon & Co. zu shoppen? Nein, das ist doch völlig emotionslos und sicherlich kein Happening. Aber zwischendurch offline eine Pause zu machen, gemeinsam ein Eis zu essen und in den xten Schuhladen zu jumpen ist sicherlich alles andere als emotionslos icon smile 10 Dinge, die man vermissen würde, wenn man nur noch online shoppen koennte...

8 ) Sofortige Verfügbarkeit: Ich bin mittlerweile wirklich amazon geschädigt. Durch die sehr gute Verfügbarkeit, Prime-Mitgliedschaft und dem tollen Service von amazon finde ich Onlineshops träge, die 3 Tage oder länger für die Lieferung brauchen. In der City hat man den unschlagbaren Vorteil, dass man das gewünschte Produkt eigentlich immer sofort mitnehmen kann. Die CD landet noch im Parkhaus im CD Spieler, das technische Spielzeug wird direkt ausgepackt und der Pulli griffbereit auf die Rückbank des Autos gelegt. Schneller als offline kommt man nicht an die Ware, natürlich nur sofern die Ware auch offline verfügbar ist.

9) Nicht ganz ernst zu nehmen: Offline ist das Shopping teurer, dadurch wird die Wirtschaft stärker durch Privatkonsum angekurbelt icon wink 10 Dinge, die man vermissen würde, wenn man nur noch online shoppen koennte...

10) Online ist Shopping shoppen, Offline ist shoppen mehr: Spazieren gehen, Kaffee trinken, Kultur, Socializing, Inspiration. Einfach, aber wahr!

Das sind doch einige Dinge, die man vermissen könnte, wenn man offline nicht mehr einkaufen kann. Was würdet ihr vermissen, wenn ihr nur noch online einkaufen könntet?

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Ein Grund, warum Google+ Facebook sticht!

Dienstag, 12. Juli 2011 9:15

Zugegeben, der Titel ist provokant: Es wird gerade viel diskutiert und philosophiert, warum Google+ besser oder schlechter als Facebook ist. Ich möchte hier auch keine große Gegenüberstellung von Features oder Philosophien usw. geben. Für mich gibt es aber nach einigen Tagen Google+ Nutzung schon einen gewichtigen Grund, warum Google+ sich stärker in unser Online-Leben fressen wird als Facebook.

Facebook als Insel im Internet

Facebook wird als Insel genutzt: Man muss sich einloggen, kann dann Chatten, Fotos schauen, Nachrichten versenden usw.. Hart formuliert bedeutet das, dass man “in Facebook ist um dem Internet (und der Realität) zu entfliehen”. Facebook besteht also als Community im Internet – so wie viele andere Communities auch.

Vielleicht ist das auch der Grund, warum echte Erfolge im Social Commerce noch ausstehen?! Man sieht es ja an Klickraten in den Facebook Ads oder an unbefriedigenden Ergebnissen, wenn man Facebook User auf eine Website oder in einen Shop leitet. Der Facebook User braucht eben sehr starke Anreize um aus seiner FB Session heraus einen Kauf oder ähnliches zu tätigen.

Jeder Webmaster wird sich zu Facebook auch die Frage gestellt haben: Wieso sollte sich Facebook monetarisieren können, wenn tausende andere Foren, Communitys & Co. damit immer Probleme hatten?

Schon ein seltsames und spannendes Wesen dieses Facebook-Dings.

Google+ ist einfach dabei

Google+ dagegen ist so schrecklich schön unscheinbar und doch so selbstverständlich in unser Google Konto eingebunden. Damit wird Google+ ein viel stärkeren Einfluss auf unser Online-Leben haben, als es Facebook aktuell schon hat.

Wir nutzen heute schon wie selbstverständlich Google Maps um Routen zu planen, Googlemail ist eine prima E-Mail-Anwendung, Picasa wartet (vor allem in Verbindung mit Google+) mit echtem Mehrwert auf und die Google Suchergebnisse selbst sind über weite Strecken konkurrenzlos gut. Und im Hintergrund tickt Google+ ein (fast) soziales Netzwerk, dass nicht unbedingt eine soziale Verknüpfung benötigt. Sascha Lobo fasste das wie folgt zusammen:

Google+ ist damit eine geschickte Annäherung an die Zukunft der Medienrezeption, in der Nachrichten aus allen möglichen Quellen zusammengeführt werden, aus der Wirtschaftsredaktion eines kanadischen Webmagazins bis zur malaysischen Foto-Bloggerin. Sortiert und verbreitet werden diese Quellen von einem sozialen Filter aus Multiplikatoren, frei von sozialen Zwängen thematisch geordnet zusammenklickbar. Google+ entspricht der personalisierten, sozialen, interaktiven Redaktion für jedes denkbare Ressort.

http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0,1518,772656,00.html

Wir werden gewillt sein unser Online-Leben über Kreise, Sparks ohne soziale Zwänge heraus selbst zu organisieren und das bisschen “Social” durch Freunde & Co. sorgt für Spaß & Anreize dabei zu bleiben. Selbst wenn die eigene Nutzung von Google+ eher passiv sein wird (wie bei den meisten FB User), so wird der Einfluss auf das Google Ranking, die AdWords-Anzeigen usw. sehr groß sein.

Da man sich nicht aktiv auf die Insel Facebook flüchten muss, um Updates der Freunde zu erhalten, sondern man bequem von quasi jeder Stelle des großen Google Imperiums mal kurz Google+ besuchen kann wird Google+ ein stiller, aber mächtiger Begleiter sein.

Was meint ihr dazu?

Thema: Facebook, Google+, Internet | Kommentare (2)

Zurück in die Zukunft: Von Google, Apple, Cloud Computing & Co.

Montag, 11. Juli 2011 22:18

Beim Ausmisten meiner E-Mails ist mir folgende E-Mail an meine Kollegen bei e-wolff aufgefallen. Ich hatte bei SpON einen Artikel entdeckt, dass Android auch auf normalen PCs laufen wird und ein bisschen in die Glaskugel geschaut:

http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0,1518,599460,00.html

Googles Android läuft auch auf einem normalen PC -

Forecast: Google steigt in die Betriebssysteme für Netbooks & co ein?! Wird
das eine echte Alternative zu Windows, Linux damit in versierte Hände und
für alle? Das bedeutet eine perfekte Verknüpfung von online Applications
(Docs, Mail usw.) und offline Applications: Filme gucken, Dateien speichern
und das nur in einem Gerät und aus einer Hand. Wann kauft Google dann
endlich Dell oder einen anderen PC Anbieter? Vielleicht auch Apple?

Steve Jobs (Apple CEO) wird erstmalig nicht die Keynote der Hausmesse
nächste Woche halten –> Rückzug des Apple Chefs? Baldiger Einzug von
Google!?

Tod dem Powerbook, lang lebe das GoogleBook!

Und das alles für umsonst: AdWords sei dank…

Denkt an mich, wenn sich die Prophezeiungen bewahrheiten werden icon wink Zurück in die Zukunft: Von Google, Apple, Cloud Computing & Co.

Euer Nostradamartinus

PS Alle Angaben wie immer ohne Gewähr!

Nun, wohlgemerkt die E-Mail stammt vom Januar 2009 und 2,5 Jahre später scheinen doch einige Dinge selbstverständlich und Realität geworden zu sein, bei manchen Dingen lag ich aber auch daneben:

Android ist nicht für Notebooks & Co. vorgesehen, sondern Google hat Mitte 2009 die Existenz von Chrome OS bekannt gegeben. Die Quintessenz bleibt aber fast die selbe: Chrome OS lebt den Verzicht eines klassischen Betriebssystem und demonstriert, wie alle Daten & Anwendungen aus der Cloud heraus genutzt werden können. Mit den “Googlebooks” lag ich falsch, aber nun sind die ersten Chromebooks verfügbar und zeigen den Weg in die Zukunft auf. Büroanwendungen (Docs), Musik (Google Music), Filme & Videos (Youtube), Fotos (Picasa) usw. sind online in durchweg brauchbaren Anwendungen verfügbar. Die Hauptfinanzierung läuft über AdWords bzw. eben der Bereitschaft der User das Klick- und Userverhalten preiszugeben. Ist das ein fairer Deal für kostenlosen Speicherplatz, tolle Anwendungen & Services?!

Faszinierend, oder?

Komplett falsch lag ich aber beim Thema, dass Google evtl. einen Hardware-Anbieter übernehmen würde und selbst Hardware-Produzent würde. Wenn ich heute noch einmal drüber nachdenke, dann geht das auch für mich klar. Google ist Spezialist für die Strukturierung und Aufbereitung von riesigen Datenmengen – da fehlt doch einiges zum Hardware-Produzent. Und warum sollte man sich so was wie eine Produktion anlachen, wenn es fähige und innovative Hardware-Spezialisten wie Samsung, HTC & Co. gibt, die ihre Maschinenparks auslasten müssen?

Heute weiß man auch, dass Google & Apple wohl nie mehr richtige Freunde werden, aber mit wem ist Apple denn auch schon enger befreundet?! icon smile Zurück in die Zukunft: Von Google, Apple, Cloud Computing & Co. Daher wird Google auch nicht weiter bei Apple hausieren gehen. Auch die Powerbooks (sic) werden weiter tolle Notebooks sein, aber vielleicht kann man aus meiner Vision auch heraus deuten, dass Apple etwas die Cloud verschlafen hat und Google, Facebook und Amazon heute näher an marktreife Cloud-Lösungen sind als Apple?!

Das Schöne an Visionen und Prophezeiungen ist doch, dass man viel Interpretationsspielraum hat – vor allem wenn man von heute auf die Vergangenheit schaut. In diesem Sinne: Lasst uns gemeinsam gespannt sein, was uns Google, Apple, Facebook & Co. noch so alles präsentieren werden.

Was sind eure Visionen?

Thema: Internet | Kommentare (0)